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|   Steiner Thomas

„Wir starten die Mobilitätswende im Burgenland!“

Gestern starteten die Mobilitätskonferenzen der Volkspartei. Etwa 100 Personen diskutierten im Gasthaus Gregorits in Klingenbach. „Unsere Mobilitätskonferenzen sollen konkrete Ideen, aber auch Denkanstöße liefern, wie man diese Herausforderungen mit Hausverstand meistern kann“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner. Dabei ging es bei der Eisenstädter Mobilitätskonferenz nicht nur um die großen, viel diskutierten Infrastrukturprojekte wie A3-Verlängerung oder Bahnschleife, sondern auch um die kleinen, konkreten Maßnahmen direkt vor der Haustüre der Bürger. „Hier geht es nicht nur um gute Verbindungen, sondern auch um Lebensqualität und Lebenschancen für uns und für unsere Kinder“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Mobilität muss sicher, leistbar, bequem und klimagerecht sein.

„Die Mobilität stellt Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wir müssen das in der Zukunft besser machen, wie in der Vergangenheit. Andere Bundesländer, wie etwa Vorarlberg, sind uns hier meilenweit voraus“, so Steiner. Ein Weg für mehr Mobilität in unseren Regionen ist auch der Burgenland-Bus, der viel Anklang im Auditorium fand. Der Burgenland-Bus ist eine von 47 Maßnahmen aus dem „Plan für das Burgenland“, die für mehr Bewegung im Land sorgen soll. Mit einer Investitionssumme von 10 Millionen Euro kann man kleine, regionale Busse im ganzen Burgenland einführen, die für mehr Mobilität in und zwischen den Gemeinden sorgen.

Wolf: „Sachliche Diskussion über Parteigrenzen hinweg.“

Als Vortragender und Input-Geber stand dem Event Martin Eder von „klimaaktiv“ zur Verfügung. Er ist im Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus für saubere Mobilität zuständig und referierte über Mobilitätslösungen der Zukunft, Mobilität als Faktor im Klimaschutz sowie die Herausforderungen der ländlichen Mobilität. Danach gab es eine Podiumsdiskussion mit Eder, dem hiesigen Busunternehmer Stefan Kutsenits, Wolf und Steiner. Im Anschluss stellten sich die Herren den Fragen aus dem Publikum. „Es war eine sachliche Diskussion über alle Parteigrenzen hinweg“, freut sich Wolf über den Erfolg der Veranstaltungsreihe, die jetzt durch alle Bezirke geht.