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|   Steiner Thomas

Volkspartei fordert Kulturzentrum in jedem Bezirk

Im Plan fürs Burgenland hat die Volkspartei eine Verbesserung der Lebensqualität für die Burgenländerinnen und Burgenländer gefordert. „Dazu gehört ein hochwertiges Kulturprogramm in allen Bezirken. Um das anbieten zu können, fordern wir ein Kulturzentrum in jedem Bezirk“, erklärt ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner. Klubobmann Christian Sagartz weist in dieser Sache auf das Planungs- und Umsetzungschaos beim Kulturzentrum (KUZ) Mattersburg hin: „Fünf Jahre lang hat es die SPÖ verabsäumt, eine ordentliche Veranstaltungsstätte im Bezirk Mattersburg zu etablieren. Nicht zuletzt durch den öffentlichen Druck der Volkspartei konnte eine gute Lösung gefunden werden.“

Kunst und Kultur sind für den ländlichen Raum nicht nur ein wirtschaftlicher Entwicklungsfaktor, sondern tragen auch wesentlich zur Identitätsbildung und Lebensqualität bei und schaffen Begegnungszonen für Jung und Alt. „Ein ordentliches Kulturangebot steigert die Attraktivität und den Wohlstand in ländlichen Regionen. Deswegen wollen wir die bestehenden Angebote nicht nur erhalten, sondern in allen Bezirken Zentren für Kunst und Kultur schaffen“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Der burgenländische Tourismus und die Lebensqualität in den Regionen würden von einem gestärkten Kulturangebot profitieren. „Derzeit ist die Situation nicht zufriedenstellend. Nur die Bezirke Güssing, Oberwart und Eisenstadt verfügen über solche Zentren für Kunst und Kultur. Um den Menschen auch kulturell etwas bieten zu können, müssen auch in den anderen Bezirken Zentren dafür geschaffen werden“, so Steiner, der eine Kunst- und Kulturstrategie des Burgenlandes fordert.

Im Bezirk Mattersburg wurde nach jahrelangem Stillstand endlich mit dem Umbau des Kulturzentrums begonnen. „Im Bezirk Jennersdorf gibt es seit Jahren Streitereien um das Kulturzentrum. Nun dürfte es eine Lösung geben. Trotzdem muss auch hier das Land für ein angemessenes Kulturangebot sorgen“, so Steiner, der fordert, dass auch im Bezirksvorort Neusiedl am See in Absprache mit der Gemeinde ein Kulturzentrum geschaffen wird.

Sagartz: „Fünf Jahre lang Stillstand zeigen die Hilflosigkeit der SPÖ im Kulturbereich!“

Pressekonferenzen, zahlreiche Ankündigungen und leere Versprechungen. „Das ist die Bilanz, die die SPÖ beim KUZ Mattersburg in den letzten fünf Jahren aufgestellt hat. Das Vertrauen der Menschen in die Kulturzentren im Burgenland ist durch das SPÖ-Planungschaos gesunken“, stellt Klubobmann Christian Sagartz fest und fordert: „So ein Chaos wie beim KUZ Mattersburg darf sich nicht wiederholen!“

Nach fünf Jahren zahlreicher und haltloser Versprechungen sowie Ausreden seitens der SPÖ, wird nun endlich beim Kulturzentrum Mattersburg gearbeitet. Ein Teilabriss hat bereits stattgefunden. Die Eröffnung soll im Herbst 2021 stattfinden. „Wir freuen uns, dass sich eine unabhängige Plattform, aber auch die Volkspartei Mattersburg-Walbersdorf mit konstruktiven Vorschlägen eingebracht hat. Damit wurde eine Light-Variante des KUZ Mattersburg mit lediglich 300 Sitzplätzen verhindert“, erklärt Sagartz.

Volkspartei hofft auf planmäßige Fertigstellung

Nach all den Verschiebungen des Baustarts hofft die Volkspartei nun auf eine planmäßige Fertigstellung. „Wir hoffen, dass die Arbeiten in diesem Tempo weitergehen und der Eröffnungstermin 2021 eingehalten werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Mattersburg mussten schon lange genug aufgrund von politischem Unwillen auf ihr Kulturzentrum verzichten“, so Sagartz abschließend.