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|   Mattersburg

Volkspartei fordert Akut-Ordination für den Bezirk Mattersburg

Die ÖVP-Bezirkspartei setzt sich für eine Akut-Ordination im Bezirk Mattersburg ein. „Bereits jetzt fehlen in einigen Ortschaften Ärzte, bis zum Jahr 2025 gehen immer mehr Ärzte in Pension. Wir wollen die ärztliche Versorgung sichern und kämpfen gegen den Ärztemangel. Daher braucht es nun wie im Bezirk Oberwart eine Akut-Ordination in unserem Bezirk“, sagt ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz. „Hier müssen wir Vorreiter sein und dürfen diese Entwicklung nicht verschlafen.“

In 5 von 7 Bezirken gibt es ein Krankenhaus, nur Jennersdorf und Mattersburg haben keinen Standort. Umso mehr ist es gerechtfertigt, dass unser Bezirk bei innovativen Projekten den Vorzug erhält. Hauptprobleme in der ärztlichen Versorgung gibt es am Wochenende und in der Nacht. „Die Ärzte teilen sich diese Zeiten in einer Art Bereitschaftsdienst. Dieses System wird nicht mehr lange aufrecht bleiben können: Vor allem junge Ärzte sind immer weniger bereit, diese Stunden zu leisten. Unsere Versorgung mit Hausärzten, die einen Kassenvertrag haben, ist also gefährdet“, umreißt der ÖVP-Bezirksparteiobmann das Problem.

Zudem verursacht ein Krankenhaus-Besuch deutlich höhere Kosten, als ein Patient bei einem Hausarzt oder durch eine Akut-Ordination kostet. „Eine Akut-Ordination hat daher mehrere Vorteile:

1) Die Patienten haben eine gesicherte Grundversorgung

2) das Burgenland wird attraktiver für junge Ärzte und

3) gleichzeitig spart das Gesundheitssystem bei besseren Leistungen noch Geld ein.“

 

Infobox Akut-Ordination in Oberwart:

• wochentags von 17 bis 22 Uhr haben zwei diensthabende Ärzte (Visite und Ordination) Dienst. Für das Wochenende wird gerade eine Lösung verhandelt.

• Vorteil für die Patienten: Gesicherte Grundversorgung rund um die Uhr.

• Vorteil für die Allgemeinheit: Kostengünstiger als Krankenhaus-Besuch.

#vpb