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|   Bildung/Erziehung

"Studiengebühren für jene, die es sich leisten können"

Für staatliche Leistungen, die in Ordnung sind, kann man auch etwas verlangen - und zwar von jenen, die es sich leisten können. Natürlich unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. "Im Gegenzug muss allerdings das Stipendiensystem für jene, die es sich nicht leisten können, ausgebaut werden. Jeder, der will, soll und muss auch studieren können", so LAbg. Patrik Farzekas. Nur das ist wirklich gerecht.

Fest steht, die Ausbildung an österreichischen Universitäten leidet derzeit an den schlechten Bedingungen bzw. Betreuungsverhältnissen und einem hohen Anteil an prüfungsinaktiven Studierenden. Grund dafür ist der ungeregelte Zugang zu den Universitäten. „Dieser stellt uns vor gewaltige Herausforderungen, die sich auch in schlechter werdenden Platzierungen in internationalen Rankings widerspiegeln. Um exzellente wissenschaftliche Ausbildung bieten zu können, muss ein anderer Weg eingeschlagenen werden: Mehr Verbindlichkeit der Studierenden und bessere Planbarkeit der Ressourcen für die Universitäten“, so JVP-Landeschef Patrik Fazekas, der weiter betont: „Es braucht eine Studienplatzfinanzierung mit flächendeckenden Zugangsregelungen. Darüber hinaus stehe ich zu moderaten Studienbeiträgen in Verbindung mit einem sozial- und leistungsorientierten Stipendiensystem. Nur so kann eine höhere Verbindlichkeit des Studierens erreicht werden.“

Die Österreichische Bundesregierung will hier die richtigen Schritte setzen und hat im Regierungsprogramm deswegen neben der Einführung moderater Finanzierungsbeiträge der Studenten auch eine Reform des Leistungsstipendium-Systems sowie steuerliche Absetzbarkeit der Studienbeiträge und ein qualitatives Aufnahmeverfahren für Studierende aus Drittstaaten verankert.