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|   Steiner Thomas

Steiner zu PEW-Skandal: Rechnungshof bestätigt Kritik der Volkspartei

Die ÖVP-Kritik hat sich bestätigt: Die Energie Burgenland-Tochter PEW wurde vom Land wirtschaftlich in den Abgrund gerissen. "Gerade rechtzeitig vor der Landtagswahl 2015 wurde der Personalstand um 30% erhöht - und das trotz sinkender Umsatzerlöse und Betriebsleistung", kritisiert Landesparteiobmann Thomas Steiner.

„Das Land Burgenland und die Energie Burgenland haben hier als Eigentümer versagt. Das ist ein roter Sumpf und Parteipolitik auf Kosten der Steuerzahler“, so Thomas Steiner. „Landeshauptmann Nießl und Energie Burgenland-Vorstand Gerbavsits haben die PEW wirtschaftlich in den Abgrund gerissen.“

Der Rechnungshof kritisiert, dass vom Geschäftsjahr 2009/2010 bis ins Jahr 2014 der PEW-Personalstand um 30% erhöht wurde, obwohl die Umsatzerlöse zurückgingen. Von 2009 bis 2015 waren insgesamt 7 Geschäftsführer in der PEW tätig, durchschnittlich davon nur 22 Monate – also gerade ein Drittel der üblicherweise vereinbarten 5 Jahre. „Ein klarer Rechtsbruch ist, dass nur einer der 7 Geschäftsführer ausgeschrieben wurde“, bemängelt Thomas Steiner.

Schon vor Monaten wurde bekannt, dass innerhalb der 100-prozentigen Energie Burgenland-Tochterfirma PEW GmbH mindestens zwei Millionen Euro in den Sand gesetzt wurden. Das ist die Summe, die vom Konzern EB zugeschossen wurde, um einen Konkurs zu verhindern. „Leider ist davon auszugehen, dass der Schaden für den Steuerzahler noch größer wird. Denn die PEW hat über Jahre privaten Unternehmen Konkurrenz gemacht und mit Dumping-Preisen agiert. Nur durch Zuschüsse der EB wurden die enorm steigenden Personalkosten trotz Unterbeschäftigung der Mitarbeiter gedeckt“, erinnert Steiner.