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|   Güssing

Schließung der Gynäkologie im Krankenhaus Güssing: Die nächste Darabos-Baustelle

Die Gynäkologie im Krankenhaus Güssing wird geschlossen. „Obwohl Darabos eine Standortgarantie für alle fünf Krankenhäuser abgegeben hat, wird das Südburgenland einmal mehr beschnitten. Darabos ist und bleibt der Baustellen-Landesrat“, kritisiert Güssings Bezirksparteiobmann Walter Temmel.

Die Schließung der Gynäkologie reiht sich nahtlos an die vielen Baustellen von Landesrat Darabos. „Das Krankenhaus Güssing wird zum ständigen Flickwerk, ohne dass es ein Konzept für alle fünf Krankenhäuser im Burgenland gibt“, bemängelt Temmel. „In Sonntagsreden spricht Darabos von einer Standortgarantie für alle fünf Krankenhäuser, am nächsten Tag erfährt man in den Medien, dass ein Teil des Krankenhauses geschlossen wird. Das ist die nächste Darabos-Baustelle.“ „Kranke und pflegebedürftige Menschen werden einfach ohne Konzept von einem Ort zum ande-ren verschoben. Von Jennersdorf oder Güssing bis zum nächsten Krankenhaus mit einer gynäko-logischen Abteilung, nämlich Oberwart, ist es ein langer Weg. Das entspricht nicht einem Gesund-heitssystem des 21. Jahrhunderts“, ist Bundesrätin Marianne Hackl empört und fordert einen wür-devollen Umgang mit kranken Menschen. „Das Krankenhaus als wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde wird zum Spielball der Politik“, hält Vizebürgermeister Alois Mondschein fest und lädt SPÖ-Bürgermeister Vinzenz Knor zu einem Schulterschluss für das KH Güssing ein: „Wir wollen gemeinsam mit der SPÖ Güssing eine Petition an das Land schicken, um die Gynäkologie in Güssing zu retten.“