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|   Jennersdorf

Regionale Lebensmittel statt Bio aus dem Ausland

Biologisch ist oftmals nicht regional und wird aus dem Ausland importiert. „Unsere Landwirtinnen und Landwirte produzieren Lebensmittel von höchster Qualität direkt vor Ort. Wer Lebensmittel aus fernen Ländern kauft, importiert damit auch tausende Transportkilometer und niedrigere Umweltstandards“, stellt Landtagsabgeordneter Bernhard Hirczy fest. Für den Vorzug von regionalen Lebensmittel aus der unmittelbaren Umgebung macht sich auch Landwirtin Elisabeth Aufner stark: „Wer regionale Produkte kauft, trägt zur Wertschöpfung vor Ort bei und sichert den Erhalt unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft, deren Alleinstellungsmerkmal die abwechslungsreiche und gepflegte Landschaft ist!“

Nichts geht über regional produzierte Lebensmittel. „Zwar haben biologisch produzierte Lebensmittel Vorteile, aber nicht wenn sie dafür tausende Kilometer importiert wurden und niemand weiß, zu welchen Bedingungen die Produktion erfolgte“, so Hirczy. Aus dem Ausland stammendes Rindfleisch ist für einen bis zu viermal höheren CO2-Ausstoß verantwortlich im Vergleich zum regional produzierten Produkt. „Es geht hier nicht allein ums Klima, sondern auch um die Lebensgrundlage unserer Landwirte“, so Hirczy, der betont: „Die Volkspartei steht klar hinter unserer Bauernschaft, die uns täglich mit Lebensmitteln aus der Region versorgt.“

Derzeit präsentiert sich das Burgenland gerne als „Bio-Vorzeigeland“ und diskriminiert Produkte aus konventioneller Landwirtschaft. „Nur weil ‚Bio‘ drauf steht, bedeutet dies noch lange keine Verbesserung. Es muss nicht immer eine Auswahl von unzähligen Obstsorten geben, saisonal und regional ist ebenso abwechslungsreich und gesund“, so Aufner, die weiter erklärt: „Außerdem haben wir mittlerweile das Problem, dass das Angebot an Bio-Produkten stärker steigt als die Nachfrage, was früher oder später zu einem Preisverfall und somit zur Gefährdung der heimischen Betriebe führt.“ Der Fokus muss verstärkt auf regionale Lebensmittel gelegt werden. Die burgenländischen Landwirte wollen die gleichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wie der Rest von Österreich und unserer EU-Nachbarn. „Schließlich sind wir in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum“, so Aufner.