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|   Landwirtschaft

ÖVP fordert Aktionsplan zum Ausstieg aus Glyphosat

Im Burgenland wird sowohl im öffentlichen, als auch privat-landwirtschaftlichen Bereich vielfach auf den Einsatz von Glyphosat verzichtet. Ziel muss es aber sein, das Burgenland zu einem ökologischen Vorzeigeland weiterzuentwickeln und aus diesem Grund den gänzlichen Ausstieg aus Glyphosat anzustreben. „Dazu braucht es im Burgenland nicht nur leere Forderungen und parteipolitische Taktik, sondern einen konkreten Aktionsplan für den Ausstieg“, kommentiert Agrarsprecher Walter Temmel den Schulterschluss von SPÖ, FPÖ und den Grünen im Burgenland.

Die Volkspartei Burgenland hat dazu bereits vor einem Monat in einem Antrag zum Ausstieg aus Glyphosat im Burgenländischen Landtag eingebracht. „Wir freuen uns, dass SPÖ; FPÖ und Grüne eine Initiative starten. Aber lediglich ein Verbot von Glyphosat zu beschließen, ist zu schlichtweg zu wenig. Das ist reine parteipolitische Taktik“, ist Temmel verärgert und hält fest: „Wir wollen einen Ausstieg aus Glyphosat. Gleichzeit fordern wir aber, so wie in unserem Antrag festgeschrieben, einen bundesweiten Aktionsplan und konkrete Maßnahmen zur Abfederung allfälliger wirtschaftlicher Nachteile in der Landwirtschaft.“

Das Burgenland muss alle Schritte unternehmen, um auch im eigenen Verantwortungsbereich und im Verantwortungsbereich landesnaher Betriebe auf den Einsatz von glyphosathaltigen Produkten zukünftig vollständig zu verzichten. „Wir wollen auch an die ÖBB, die ASFINAG und weitere öffentliche Bundeseinrichtungen herantreten und sie auffordern, auf ebenjene Produkte zu verzichten“, erklärt Temmel abschließend.

Walter Temmel

Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Umwelt

E-Mail:
walter.temmeloevpklub-bgldat