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|   Frauenpolitik

ÖVP bringt Antrag zur Brustkrebs-Vorsorge ein

Die Tomosynthese ist laut Experten eine weitaus bessere Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. "Wir als Vertreterinnen der ÖVP Frauen fordern ein Pilotprojekt zur Tomosynthese an zwei Standorten im Burgenland. Vorsorge und eine mögliche Früherkennung sind die wichtigsten Maßnahmen, um Brustkrebs erfolgreich zu behandeln", sind sich die ÖVP-Mandatarinnen Michaela Resetar, Marianne Hackl und Gaby Schwarz sowie ÖVP-Frauenchefin Andrea Fraunschiel einig.

Jährlich erkranken in Österreich rund 5.000 Frauen an Brustkrebs. Vorsorgemaßnahmen können Brustkrebs nicht verhindern, aber durch eine Früherkennung steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung enorm. "Brustkrebs ist eine erstzunehmende Krankheit. Deshalb braucht es bessere Früherkennungsmaßnahmen", erklärt Frauensprecherin Michaela Resetar.

Ergänzend zur Mammographie gibt es mit der Tomosynthese eine 3D-Technologie zur besseren Erkennbarkeit von Brustkrebs. "Laut Experten können durch die neue Methode rund ein Drittel mehr bösartige Tumore entdeckt werden. Das wäre ein großer Fortschritt in der Frauengesundheit. Deshalb fordern wir in einem Antrag an den Burgenländischen Landtag ein Pilotprojekt zum Thema Tomosynthese an zwei Standorten im Burgenland, Krankenhaus Oberwart und Krankenhaus Eisenstadt", betont Gaby Schwarz.

Bundesrätin Marianne Hackl weist auf die Probleme einer Krebsbehandlung im Südburgenland hin: "Wird die Diagnose Brustkrebs im Krankenhaus Oberpullendorf gestellt, erfolgt die Operation im Krankenhaus Güssing und die Nachbehandlung im Krankenhaus Oberwart. Das ist nicht tragbar."

"Frauen muss in dieser besonders schwierigen Lebenssituation ausreichend geholfen werden. Das Land Burgenland sollte dazu dementsprechende Strukturen schaffen, damit die Patientinnen von der Diagnose Brustkrebs bis zur Nachbetreuung möglichst einem behandelnden Arzt, einer behandelnden Ärztin als Vertrauensperson betreut und begleitet werden", erklärt Andrea Fraunschiel abschließend.