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|   Steiner Thomas

Mehr politische Mitbestimmung in der Schule

Mehr politische Mitbestimmung für Jugendliche in der Schule – das ist ein Herzensanliegen der Volkspartei Burgenland. In einer gemeinsamen Pressekonferenz machen Bildungssprecher Christian Sagartz, Jugendsprecher Patrik Fazekas und der Landesobmann der Jungen ÖVP Sebastian Steiner auf die Thematik aufmerksam: „Wir wollen ein verpflichtendes Schulfach ‚Staatskunde und politische Bildung‘, wir fordern Schuldiskussionen im Zuge der Landtagswahl 2020 und wir müssen endlich aufhören, dass Politik für die nächsten Generationen zu Lasten junger Menschen gemacht wird. Mehr Mitbestimmung bedeutet mehr Einbindung junger Menschen in die politische Arbeit!“

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl im Burgenland fordert Bildungssprecher Christian Sagartz mehr politische Mitbestimmung für Jugendliche an Schulen: „Wir wollen Staatskunde und politische Bildung verpflichtend für jeden Österreicher in der Schule einführen. In Österreich können junge Menschen bereits mit 16 Jahren darüber entscheiden, wen sie bei einer Wahl mit ihrer Stimme unterstützen. Damit einhergehen sollte eine fundierte Auseinandersetzung mit dem politischen System in unserem Land im Rahmen des Schulunterrichts.“

Die Volkspartei setzt sich bereits seit vielen Jahren für die Einführung eines Unterrichtsfachs ‚Staatskunde und Politische Bildung‘ ein. Im letzten Regierungsprogramm war die Einführung eines solchen Faches auch vorgesehen, konnte dann jedoch nicht mehr zur Umsetzung gelangen. „Bei politischer Bildung darf es nicht nur um Faktenwissen und den Aufbau unseres Staates gehen. Im Mittelpunkt muss auch die Vermittlung von Werten der Demokratie und des Rechtsstaates stehen, damit junge Menschen zu urteilsfähigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am politischen Prozess ausgebildet werden“, betont Sagartz.

Die Vermittlung solcher Inhalte ist heutzutage wichtiger denn je. „Wenn wir wollen, dass Jugendliche zu gemeinschaftsorientierten Bürgern ausgebildet werden, die die Zusammenhänge unseres politischen Systems verstehen, dann ist die Einführung eines Faches ‚Politische Bildung‘ unerlässlich“, so Sagartz.

Fazekas: Parteipolitik raus aus der Bildungsdirektion

„Dass gerade die Bildungsdirektion den jungen Menschen im Land politische Bildung verwehren will, ist absurd und kann nur parteipolitisch motiviert sein“, reagiert Jugendsprecher Patrik Fazekas auf die Ankündigung von Landesrätin Winkler, die sonst üblichen Podiumsschuldiskussionen im Vorfeld der Landtagswahl nicht durchzuführen. „Die Bildungsdirektion und die zuständige Landesrätin Winkler halten die Schüler aus Parteitaktik zum Narren. Die Argumentation, dass es um Gleichbehandlung ginge, ist peinlich und an den Haaren herbeigezogen. Es geht darum, Politik hautnah zu erleben und auch selbst Fragen zu den für sie relevanten Themen stellen zu können. Die Schüler sollen die Chance haben, sich selbst eine Meinung zu bilden“, so Fazekas.

Politische Prozesse dürfen nicht nur in der Theorie abgehandelt werden. Vielmehr muss Politik jungen Menschen live und spürbar gemacht werden. Mit politischen Schuldiskussionen wird die politische Beteiligung junger Menschen gefördert und ein direkter Bezug zur Politik und den handelnden Akteuren geschaffen. „Aus unserer Sicht kann Politik für junge Menschen nur dann spürbar sein, wenn sie auch Politikern begegnen können. Im Rahmen von Schuldiskussionen mit allen Parteien ist genau das möglich. Wer wählt, soll auch wissen, wen und warum“, so Fazekas, der die Entscheidung von Winkler auf das Schärfste kritisiert und nochmals an die SPÖ-Bildungslandesrätin appelliert, politische Diskussionen und damit politische Mitbestimmung in der Schule zuzulassen.

Steiner: „Politik nicht nur den alten Hasen überlassen!“

Auch der Landesobmann der Jungen ÖVP Sebastian Steiner fordert mehr Mitbestimmung Jugendlicher: „Politische Mitbestimmung muss schon in der Schule beginnen. Wir begrüßen die Forderung nach einem eigenen Schulfach für eine bessere politische Bildung. Außerdem wollen wir, dass Schülerinnen und Schüler bei Podiumsdiskussionen im Zuge der Landtagswahl direkt mit Politikern ins Gespräch kommen, um Politik möglichst hautnah zu erleben.“ Auch bei ihrer Kampagne zur Landtagswahl setzt die Junge ÖVP voll auf das Thema der ‚Mitbestimmung‘: „Wir wollen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“, so Steiner.

Mit der Kampagne ‚Politik nicht nur den alten Hasen überlassen‘ möchte die Junge ÖVP jungen Menschen im Burgenland Gehör verschaffen. „Die Hasenohren beschreiben dabei zwei ganz wichtige Anliegen der JVP: Wir wollen zuhören, wenn es um die Anliegen der Jungen in unserem Land geht und wollen die Politik nicht nur den alten Hasen überlassen,“ so Sebastian Steiner zu der Hasenohren-Kampagne. In der Politik werde viel zu oft über die Köpfe und zum Leidwesen der Jungen hinweg entschieden. „Wir wollen unsere Zukunft selbst mitgestalten und fordern daher mehr Mitbestimmung schon in der Schule, damit wir unser Burgenland attraktiv gestalten können“, erklärt Steiner abschließend.