Zum Inhalt springen
gericht_web-9d2c202c.jpg
|   Jennersdorf

Mehr als 1.000 Unterschriften: Bezirksgericht Jennersdorf muss bleiben!

„Danke allen mehr als 1.000 Personen, die für den Erhalt des Bezirksgerichtes Jennersdorf unterschrieben haben. Wir bleiben weiter dran und machen Druck, damit die Landesregierung ihre Zustimmung zur Schließung zurückzieht“, sagt Bürgermeister Bernhard Hirczy.

Die Initiative „Das Bezirksgericht Jennersdorf muss bleiben!“ zeigt, dass die Menschen die Entscheidung von Landeshauptmann Hans Nießl ablehnen und scharf kritisieren. Viele haben sich der Initiative von Jennersdorfs Bürgermeister Bernhard Hirczy angeschlossen, weil es wichtig ist, weitere Schließungen von wichtigen Institutionen zu verhindern.

„Bereits mehr als 1.000 Menschen haben für den Erhalt des Bezirksgerichtes unterschrieben. Sie und viele weitere sind sich einig, dass Güter des täglichen Bedarfs, Ärzte und wichtige Einrichtungen wie das Bezirksgericht oder die Bezirkshauptmannschaft im Bezirk bleiben müssen. Alle 12 Bürgermeister des Bezirkes unterstützen die Initiative und auch alle Fraktionen im Gemeinderat haben die Petition an Landeshauptmann Nießl und Minister Brandstetter unterschrieben.“

Die Schließung des Bezirksgerichtes Jennersdorf ist ein Anschlag auf den ländlichen Raum. Es geht hier um wenige Arbeitsplätze, aber diese sind für den Landessüden umso wichtiger. Es sind indirekt auch die Mitarbeiter vom Notar, Rechtsanwälte, aber auch Reinigungskräfte und viele weitere betroffen. Mit dezentralisierten Behörden – Jennersdorf könnte ein gelungenes Beispiel sein – könnte eine Perspektive für junge Menschen im ländlichen Raum geschaffen werden. Diese öffentlichen Behörden stellen wertvolle Arbeitsplätze im ländlichen Raum dar, wodurch junge Menschen nicht nach Graz oder Wien pendeln müssten.

„Wir müssen gegen dem entgegenwirken, dass der ländliche Raum weiter ausgehöhlt wird. Deshalb bitten wir Sie, auch mit Ihrer Unterschrift die Aktion zu unterstützen. Unterschriften können im ÖVP-Bürgerbüro abgeben werden“, erklärt Bernhard Hirczy abschließend.