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|   Steiner Thomas

Lebensmittel aus dem Burgenland fürs Burgenland

„Als Volkspartei wollen wir die heimische Landwirtschaft stärken. Uns ist die Herkunft wichtig, egal ob ein Produkt Bio oder konventionell produziert wurde“, stellt Landesparteiobmann Thomas Steiner fest. Auch die beiden Kandidaten für die Landtagwahl und Landwirte, Josef Prantl und Martina Schmit, bekräftigen die Forderung der Volkspartei nach mehr heimischen Lebensmitteln. „Regionalität bedeutet eine hohe Qualität und einen klaren Herkunftsnachweis.“

So vielfältig wie die Volkspartei sind auch unsere Kandidatinnen und Kandidaten. „Wir haben bei der Erstellung der Liste darauf geachtet, dass die ganze Breite der Volkspartei abgebildet ist. Wir haben Kandidatinnen und Kandidaten, die mitten im Leben stehen und wissen, wovon sie reden. Auch einige Landwirte sind dabei, mit denen ich heute nochmals auf die Wichtigkeit der heimischen Landwirtschaft hinweisen möchte“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Betrachtet man die Struktur der Landwirtschaft im Burgenland, kann man feststellen, dass diese sehr vielfältig ist. „Neben der Tierhaltung und dem Weinbau, hat auch der Ackerbau und der Gemüse eine wichtige Bedeutung im Burgenland. Laut der Statistik des Landes Burgenland bewirtschaften 5.800 burgenländische Betriebe 184.086,9 Hektar Ackerland. Rund 1.000 davon sind Biobetriebe. Außerdem sind über 18.000 Menschen in der Land- und Forstwirtschaft tätig, damit ist dieser Bereich auch wirtschaftspolitisch wichtig für unser Land“, so Steiner.

„Als Volkspartei haben wir ein klares Ziel: Wir stellen die Regionalität an die erste Stelle. Uns ist die Herkunft wichtig, egal ob ein Produkt Bio oder konventionell produziert wurde“, stellt Steiner fest. „Wir wollen Lebensmittel aus dem Burgenland fürs Burgenland. Dazu braucht es auch in der Landwirtschaft eine gute Zusammenarbeit der Bäuerinnen und Bauern, der Landwirtschaftskammer und der Politik, um gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der heimischen Landwirtschaft zu stellen.“

Landwirtschaft stärken, Wertschöpfung im Land behalten

Die sinkende Zahl der Menschen, die von der Landwirtschaft leben können, sinkende Preise und Klimakatastrophen der vergangenen Jahre geben zum Anlass, die heimische Landwirtschaft unabhängiger vom Weltmarkt zu machen. „Um das zu schaffen, braucht es neben gezielten Förderungsmaßnahmen auch das Bewusstsein der Politik und der Konsumenten, regional einzukaufen. Damit können wir die Wertschöpfung im Land halten und gleichzeitig die Landwirtschaft absichern und durch kurze Transportwege das Klima schützen“, so Steiner.

Prantl: Heimische Lebensmittel tragen zum Klimaschutz bei

Landwirt und Kandidat für die Landtagswahl Josef Prantl betont, dass es im Burgenland noch Fleischereien gibt, die ihre zur Schlachtung notwendigen Tiere in der Region einkaufen. Hier wird auf das Tierwohl geachtet, weite Transportwege bleiben erspart und zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region. In der Gesellschaft werde die Landwirtschaft auch gerne für den Klimawandel mitverantwortlich gemacht. Josef Prantl dazu: „Der CO2 -Ausstoß beträgt bei einem Kilogramm Rindfleisch, in Österreich produziert, 14,23 Kilogramm, im EU-Raum 22 Kilogramm und in Brasilien 80 Kilogramm. Hinzu kommen noch 19.000 Kilometer an Transportwegen. Hier kann jeder Einzelne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem er regionale Produkte einkauft“.

Regionalität bedeutet eine hohe Qualität und einen klaren Herkunftsnachweis

„Bei der Volkspartei steht ganz klar die Regionalität an erster Stelle. Wir wollen jederzeit wissen, wo unser Produkt herkommt, wie es produziert wird und von wem es produziert wird. All das können wir bei heimischen Produkten ganz einfach feststellen“, erklärt Prantl und ergänzt: „Regionalität steht nicht nur für eine hohe Qualität direkt vor der Haustür, sondern auch für einen einfach nachvollziehbaren Herkunftsnachweis.“

„Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Burgenländerinnen und Burgenländer auch in Zukunft mit gesunden, heimischen Lebensmittel versorgt werden und dass die Wertschöpfung bei uns im ländlichen Raum bleibt. Deshalb am 26. Jänner ÖVP ankreuzen und unseren Weg stärken“, so Prantl abschließend.

Schmit: „Egal ob Bio oder konventionell, Hauptsache regional“

Martina Schmit, selbst erfolgreiche Biobäuerin aus Zagersdorf, betont die Wichtigkeit der Vielfalt. „Die biologische Landwirtschaft kann es nur neben einer konventionellen Landwirtschaft geben, da braucht es einen gesunden Ausgleich. Denn die biologische Wirtschaftsweise ist aufwendiger und kostenintensiver, außerdem ist der Ertrag geringer als bei der konventionellen Landwirtschaft. Dadurch ergeben sich die Preisunterschiede“, stellt Schmit fest und ergänzt: „Es werden sich nicht alle Menschen Bio leisten können, gleichzeitig ist es schwierig, den Preis zu senken, da der Aufwand größer ist. Deshalb stehen wir für einen gesunden Ausgleich und für regionale Produkte, egal ob bio oder konventionell. Das spart lange Transportwege und schont unser Klima.“