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|   Julia Wagentristl

Land soll Lern- und Arbeitsmittelbeiträge von Berufsschülern übernehmen

An Berufsschulen ist es laut burgenländischem Pflichtschulgesetz noch möglich, Lern- und Arbeitsmittelbeiträge einzuheben. „Auch während der Coronakrise wurde der volle Beitrag vorgeschrieben, obwohl der Unterricht aktuell über Distance-Learning stattfindet und von den Schülerinnen und Schüler kein Lernmaterial verbraucht wurde“, kritisiert ÖVP-Bildungssprecherin Julia Wagentristl und ergänzt: „Die Einhebung dieses Beitrages ist längst überholt. Das Land soll diese Kosten übernehmen und dadurch die Lehrlinge finanziell entlasten.“

Die Berufsschüler lernen derzeit zu Hause und werden über Distance-Learning unterrichtet. „Diese Form des Unterrichts hat bei einigen Familien bereits zu Mehrausgaben geführt, damit sie die nötige technische Ausrüstung für den Schulunterricht haben. Dass gerade jetzt, wo die Schüler zu Hause lernen, auch noch der Lern- und Arbeitsmittelbeitrag vorgeschrieben wurde, ist unverständlich“, kritisiert Wagentristl. Sie fordert das Land auf, diese Vorschreibungen zu-rückzunehmen und auch in Zukunft die Kosten für die Lern- und Arbeitsmittelbeiträge für die Schülerinnen und Schüler zu übernehmen.

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