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|   Soziales/Familie

Kinder-leicht-fördern: Mehr Geld für Familien, weniger Zettelwirtschaft

Die Volkspartei Burgenland startet heute eine burgenlandweite Kampagne zur Vereinfachung und Erhöhung der Kinderbetreuungsförderung. Eine Online-Petition auf www.kinder-leicht-foerdern.at wird dem Thema bis zur nächsten Landtagssitzung, in der der Antrag der Volkspartei zum Thema Kinderbetreuungsförderung behandelt wird, noch mehr Bedeutung verleihen.

„Das Land Burgenland ist im Sinne einer familienfreundlichen Politik gefordert, entsprechende Maßnahmen zur Unterstützung und Forcierung von Familien zu setzen. Deswegen haben wir das Thema auch in den Landtag gebracht“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner. Doch Rot-Blau hat die Chance vertan, sich dort ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Statt aufrichtig über die politische Verantwortung zur Unterstützung der Familien im Land zu diskutieren, hat Rot-Blau wieder mal nur Schönfärberei betrieben“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. „Deswegen wollen wir unser Anliegen mit einer Initiative auf breite Beine stellen“, so Steiner.

Konkret fordert die Volkspartei folgende Maßnahmen für die burgenländischen Familien:

• Erhöhung der Kinderbetreuungsförderung für Kindergarten und Krippenkinder (Indexanpassung seit 1996, also von 16,1 Prozent)

• Automatische Erhöhung laut Verbraucherpreisindex

• Unbürokratische Abwicklung der Kinderbetreuungsförderung

Diese Förderung der Kinderbetreuungskosten für Familien wurde seit dem Jahr 2009 nicht erhöht und die Abwicklung ist mit einem unnötigen Verwaltungsaufwand verbunden.

Die Abwicklung soll künftig direkt über die Träger der Kindergärten erfolgen. Das Land soll die Förderung direkt überweisen und so die Abwicklung vereinfachen. Die Förderung für den Ganztagsplatz in den Kindergärten soll auf 55 Euro und jene für Kinderkrippen soll auf 105 Euro erhöht werden. Mehr Geld für die Familien und mehr Geld für die Gemeinden.

„Ein Blick auf die vielen Wege, die Eltern zu tun haben und die damit verbundene Zettelwirtschaft reicht, um den Wahnsinn dahinter zu sehen“, so Wolf.

„Warum einfach, wenn‘s kompliziert auch geht – besagt eine alte Redewendung, die Rot-Blau offensichtlich verinnerlicht hat. Wir wollen, dass die Eltern ihre Zeit nicht mit den Behördenwegen verschwenden, sondern mehr Zeit für ihre Kinder haben“, so Steiner.