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|   Güssing

Güssinger Mineralwasser: Volkspartei fordert klare Linie von Landesregierung

Nachdem die Güssinger Beverages & Mineralwater GmbH seit Monaten in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, schaut die rot-blaue Landespolitik nach anfänglichen großen Ankündi-gungen nun tatenlos zu, wie ein Traditionsunternehmen im Bezirk Güssing den Bach runter geht. „Dunst verspricht eine Beteiligung des Landes, ihr blauer Kollege Landesrat Petschnig wider-spricht ihr kurz darauf. Wir fordern daher, dass das Land endlich eine klare Linie findet und diese wichtigen Arbeitsplätze im ländlichen Gebiet absichert“, so Landtagsabgeordneter Walter Tem-mel, Bundesrätin Marianne Hackl, Güssings Vizebürgermeister Alois Mondschein und der Bürgermeister von Gerersdorf-Sulz Wilhelm Pammer. Dass die rot-blaue Landespolitik Ankündigungsmeister ist, ist längst bekannt. „Dass sich jetzt aber sogar innerhalb der rot-blauen Mannschaft Widersprüche ergeben, ist neu. Und das alles auf Kosten eines Tra-ditionsunternehmens im Bezirk Güssing und seinen rund 20 Mitarbeitern“, ist Walter Temmel besorgt und fordert einen konkreten Plan von der Landesregierung: „Die Firma Güssinger Mineralwasser darf nicht zum politischen Spielball werden, das haben sich die Mitarbeiter nicht verdient. Es braucht eine klare Linie und rasche Lösungen.“ Hackl: „Güssinger Mineralwasser ist Leitbetrieb im Bezirk“ Seit mehr als 200 Jahren wird in Gerersdorf-Sulz bereits Wasser abgefüllt. „Güssinger Mineralwasser ist seit mehr als zwei Jahrhunderten ein Traditions- und Leitbetrieb in unserem Bezirk. Das muss auch in Zukunft so bleiben“, erklärt Bundesrätin Marianne Hackl: „Außerdem sorgt Güssinger für Arbeitsplätze in der ländlichen Region“, stellt Bundesrätin Marianne Hackl fest und betont: „Diese wichtigen Arbeitsplätze müssen auch in Zukunft erhalten bleiben.“ Mondschein: „Güssinger Mineralwasser ist für unseren Bezirksvorort wichtig!“ Güssings Vizebürgermeister Alois Mondschein betont die Wichtigkeit von Güssinger Mineralwasser für die Region: „Die Menschen im Bezirk und auch darüber hinaus sind stolz auf das Güssinger Mineralwas-ser und wollen, dass auch in Zukunft Mineralwasser in Gerersdorf-Sulz abgefüllt wird. Wir fordern Klar-heit vom Land und keine politischen Machenschaften auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk.“ Pammer: „Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze.“ Das bestätigt auch Bürgermeister Wilhelm Pammer, der sich eine stabile Fortführung des Unternehmens wünscht. „Uns geht es um die Mitarbeiter, die um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Unternehmenskri-sen dürfen nicht zur politischen Bühne werden. Hier darf nicht auf Kosten der Mitarbeiter Politik gemacht werden“, so Pammer.

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