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|   Güssing

Grenzüberschreitender Weg wird endlich ausgebaut

„Es ist unverständlich, dass die Marktgemeinde Eberau fast neun Jahre lang nach Öffnung dieses Grenzweges seitens des Landes im Stich gelassen wurde. Nun wird endlich gehandelt“, sagt Bezirksparteiobmann Walter Temmel.

Die Grenzgemeinden, vertreten durch die Bürgermeister: Marktgemeinde Eberau – Johann Weber, Szentpeterfa/Petrovo Selo/Prostrum aus Ungarn – Ágnes Jurasits Skrapitsne, Moschendorf – Werner Laky und Bildein – Landtagsabgeordneten Walter Temmel, haben jahrelang das Land Burgenland aufgefordert, den für die Grenzbewohner wichtigen Weg zwischen Szentpeterfa/Petrovo Selo/Ungarn und Moschendorf endlich nachhaltig auszubauen.

Walter Temmel, ein „Grenzgänger“ und – wie viele Grenzbewohner – Benützer dieses Weges kennt die Sorgen und Nöte der Bevölkerung genau: „Es versteht in der Region niemand, dass dieser nur 330 m lange Grenzweg nicht besser und nachhaltiger für den Verkehr ausgebaut wird.“

Alle in der Nähe befindlichen Grenzübertrittsstellen wie Pinkamindszent/Allerheiligen (H) nach Moschendorf und Szentpeterfa/Petrovo Selo/Prostrum (H) nach Eberau wurden vom Land Burgenland übernommen und entsprechend ausgebaut. Selbst in den ungarischen Nachbardörfern wurden alle Grenzwege vom Staat übernommen.

„Es ist unverständlich, dass fast neun Jahre nach Öffnung dieses Grenzweges die Marktgemeinde Eberau seitens des Landes auf eine Entscheidung warten musste“, meint Temmel.

Die Marktgemeinde Eberau, in dessen Ortsteil Gaas der Weg liegt, bemühte sich jahrelang um eine nachhaltige Lösung dieses Grenzweges zwischen den beiden Nachbargemeinden Szentpéterfa/Petrovo Selo/Prostrum in Ungarn und Moschendorf.

"Gerade in der laufenden EU-Förderperiode wäre es vernünftig diesen Grenzweg als grenzüberschreitendes Projekt zu verwirklichen!" LH Niessl betont in "Sonntagsreden" immer wieder die gute Zusammenarbeit mit den ungarischen Nachbarn! Bei diesem Beispiel ist das Gegenteil der Fall! LR Dunst, die fast jeden Tag als Moschendorferin an diesem Weg vorbeifährt, schweigt zu diesem Thema und ignoriert den Willen der Bevölkerung!“, kritisiert Temmel.

„Nach 27 Jahren Fall des Eisernen Vorhanges, 21 Jahre EU-Beitritt und neun Jahre Grenzöffnung aufgrund des Schengenvertrages, haben wir auf Initiative der ÖVP es endlich geschafft, das Land Burgenland zur Vernunft zu bringen und den Weg gemeinsam mit der Marktgemeinde endlich auszubauen“, schließt Temmel.