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|   Berlakovich Niki

"Gemeinsam für ein starkes Land! - Vorstellung der Landesliste und des Programms des ÖVP-Bauernbunds"

Für die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl tagte heute der Landesbauernrat in Eisenstadt. Bei der Landwirtschaftskammerwahl am 11. März sind über 60.000 Burgenländerinnen und Burgenländer wahlberechtigt. Heuer treten vier Parteien zur Wahl an, das sind um zwei mehr als bei der letzten Landwirtschaftskammerwahl.

„In den Bezirken wurden bereits die Regionalwahllisten mit den Spitzenkandidaten des ÖVP-Bauernbunds gewählt. Heute wurde im Landesbauernrat mit dem Beschluss der Landesliste eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft unserer Land- und Forstwirte beschlossen.

Unsere Landesliste präsentiert die gesamte agrarische Vielfalt des Burgenlands. Vertreten sind allen Sparten der Land- und Forstwirtschaft, alle Regionen, genauso wie Voll-, Zu- und Nebenerwerbsbetriebe. Besonders hervorheben will ich, dass wir aktuell 21 Frauen auf der Liste haben, das ist ein Plus von 17% im Vergleich zur letzten Wahl. Die Jungbauern sind mit 22 Bäuerinnen und Bauern verträten, das ist ein Plus von 32% im Vergleich zur letzten Wahl“, so ÖVP-Bauernbundobmann Niki Berlakovich.

„Die Leistungen der Bäuerinnen in der Landwirtschaft sind von enormer Bedeutung. 40% der heimischen Betriebe werden von Bäuerinnen geführt. Besonders bei der Direktvermarktung oder im Bereich „Urlaub am Bauernhof“ kommen wichtige innovative Ideen von Bäuerinnen. Daher wollen wir besonders die Bäuerinnen unterstützen, wie auch die Jungbauern. Laut der letzten Statistik waren über 7% aller Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter im Burgenland unter 35 Jahre. Wir wollen mehr junge Menschen motivieren, sich in der Landwirtschaft zu engagieren.“, meint Berlakovich.

„Der Bauernbund hat in den letzten Jahren viel erreicht. Der Ausbau einer umfassenden Ernteversicherung, die Frostentschädigung im Jahre 2016 und zusätzliche Gelder für Junglandwirte, um nur einige Initiativen zu nennen. Viele dieser erfolgreichen Initiativen wollen wir weiterführen und zusätzlich neue Projekte starten“, sagt Berlakovich.

Gemeinsam für ein starkes Land!

„Als Spitzenkandidat steht für mich vor allem das Gemeinsame im Vordergrund. Die Menschen haben es satt, wenn Parteien und Politiker streiten. Ich will mit allen positiven Kräften zusammenarbeiten. Außerdem will ich den Bäuerinnen und Bauern mehr Sicherheit geben und das Land zukunftsfit machen. Zudem müssen wir uns verstärkt um die kleinen Bauern kümmern und diese unterstützen. Ich bleibe Nationalrat, werde aber wenn ich gewählt werde auf den Bezug des Präsidenten verzichten“, betont Berlakovich.  

„Inhaltlich setzen wir uns besonders ein für

  • den Schutz des Eigentums,
  • mehr regionale Produkte,
  • weniger Bürokratie,
  • neue innovative Produktionsfelder,
  • einen lebenswerten ländlichen Raum,
  • und die professionelle Unterstützung aller Kammermitglieder ein. 

Außerdem setzen wir auf regionale Schwerpunkte. Mit diesen Maßnahmen wollen wir bessere Arbeitsbedingungen für unsere Bäuerinnen und Bauern schaffen. Genau wie wir bekennt sich auch die neue Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz klar zu einer wettbewerbsfähigen, österreichischen Land- und Forstwirtschaft auf Basis bäuerlicher Familien. Mit diesen konkreten Maßnahmen wollen wir für die Grundbesitzer und die Land- und Forstwirte eine bessere Lebensqualität schaffen“, so Berlakovich. 

Landesbäuerin Irene Deutsch: „Viele junge Frauen interessieren sich für die Landwirtschaft“

„Ohne Bäuerinnen geht in der Landwirtschaft nichts mehr. Wir wollen in Zukunft vor allem junge Frauen für den Beruf begeistern. Die Frauen in der Land- und Forstwirtschaft bringen sehr viele innovative Ideen und Anregungen ein. 40% der Frauen bereits einen Betrieb. Ich freue mich, dass Niki Berlakovich die Arbeit der Bäuerinnen unterstützt und viele Frauen auf der Landesliste positioniert hat“, so Landesbäuerin Irene Deutsch.  

Obmann der Jungbauernschaft Martin Öhler: „Mehr Jugend, mehr Zukunft, mehr Land!“

„Junge Bäuerinnen und Bauern benötigen oft sehr viel Mut und Ehrgeiz um den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Trotz oft schwieriger Umstände schaffen es dennoch viele Jugendliche in der Land- und Forstwirtschaft Fuß zu fassen. Junge Bäuerinnen und Bauern sind oft lösungsorientierter und optimistischer.  Bereits 7% aller Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter im Burgenland sind unter 35 Jahre. In absoluten Zahlen sind das über 500 Personen. Dies zeigt wie hoch hier schon die Bereitschaft in junge Jahren ist, Verantwortung zu übernehmen. Daher ist eine starke Vertretung von Jungbäuerinnen und Jungbauern in der Landwirtschaftskammer eine wichtige Voraussetzung für uns", meint der Obmann der Jungbauernschaft Martin Öhler.