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|   Steiner Thomas

Digitales „Studium“ für Burgenlands Seniorinnen und Senioren

„Unser ‚Plan für das Burgenland‘ geht auf“, freut sich Landesparteiobmann Thomas Steiner über die Ankündigung von Bundesministerin Margarete Schramböck 2019 mit IT-Einsteigerkursen für die Generation 60+ zu starten. Damit wird – nach den Wissenschaftsecken - eine weitere Idee aus dem Programm nun im Bund umgesetzt. Denn dort ist das IT-Senioren-Studium verankert, das bereits beim ersten Besuch von Ministerin Schramböck im Feber besprochen wurde. „Jeder erwachsene Bürger muss das 1x1 des digitalen Alltags beherrschen, um an der digitalen Gesellschaft teilzuhaben“, so Schramböck.

Das Kursangebot richtet sich an jene Personen, die bisher keine oder wenig Erfahrung mit Internet, Handy und Co. gehabt haben. „Mein Ziel ist es, dass jede und jeder an der Digitalisierung teilhaben kann. Gerade für die Generation 60+ ist das eine enorme Chance, am Puls der Zeit zu bleiben. Da geht es um Dinge wie den Kontakt zu Familie und Freunden, im Internet einkaufen oder die Finanzgeschäfte erledigen, Fahrkarten kaufen oder Flüge buchen bis hin zu Jobsuche oder online Zeitung lesen. Es ist unsere Aufgabe, dass wir alle mitnehmen“, so Schramböck zu den Kursen, die im ersten Quartal im Burgenland starten. Sie betont weiter: „Gerade die Volkspartei Burgenland ist hier ein starker Partner, der mit seinem Studium für Senioren einen großartigen Beitrag zur Vermittlung digitaler Kompetenzen leisten wird.“

„Für Menschen im Arbeitsleben und die jüngere Generation ist das Internet ständiger Wegbegleiter. Es ist ein Tor zur Welt und durch diese Kommunikationsmöglichkeit auch Mittel um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Wir werden die digitale Kluft bei Senioren verringern und für die Generation 60+ Angebote zur Weiterbildung schaffen“, so Steiner, der allerdings mit seiner Idee noch einen Schritt weiter gehen will: „Wir wollen für die ältere Generation eine Art ‚nachberufliches Studium bzw. Lehrgang‘. Das soll natürlich IT geprägt sein, aber auch andere Kompetenzen und Inhalte dazupacken kann und soll – wie etwa das Ehrenamt, wie es etwa in Niederösterreich schon in der Seniorenuni möglich ist. Mit diesem Weiterbildungsangebot sollen interessierte Menschen in ihrer nachberuflichen Zeit neue Aufgabenfelder für sich entdecken können, möglicherweise ihr erlerntes Know-How einbringen und damit auch in ehrenamtlichen Projekten umsetzen können.“