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Erstellt von LAbg. Mag. Christoph Wolf, M.A., Landesgeschäftsführer | |   Oberpullendorf

Wolf: „Läuft alles wie beim letzten Mal“

„Der Bock hat sich selbst zum Gärtner gemacht. Kölly läuft laut Gerüchten schon wieder mit den Wahlkarten in den Gemeinde herum“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Der unter Ver-dacht stehende Wahlleiter Kölly hat offensichtlich nichts gelernt und riskiert den nächsten Skandal. „Jetzt brauchen wir dann bald UNO-Wahlbeobachter in der Gemeinde. Unverständlich, warum er jetzt nicht wenigstens versucht, keine Verdachtsmomente aufkommen zu lassen. Stattdessen läuft alles so wie bei der letzten offensichtlich getürkten Wahl“, so Wolf.

Die Volkspartei hat mehrfach gefordert, dass er bis zum Ende der Ermittlungen sein Amt zurücklegt. Schon alleine als Wahlleiter einer inkorrekten Wahl hätte er die Verantwortung und die Konsequenzen tragen müs-sen. „Egal, ob Kölly selbst oder einer seiner Mitstreiter die Wähler betrogen hat, Kölly hat die Manipulation jedenfalls zu verantworten“, so Wolf weiter. Denn Nutznießer der Wahlmanipulation war eindeutig seine LBL.

Dass Kölly vor nichts zurückschreckt, um seine Macht zu erhalten, ist allseits bekannt und spätestens seit dem Deal 2005 zwischen FPÖ und SPÖ amtlich. Der damalige FPÖler Kölly hatte vor der Landtagswahl mit der SPÖ schriftlich vereinbart, im Fall einer Niederlage einen Posten als "Geschäftsführer oder als Vor-standsmitglied in einem landesnahen Betrieb oder in einer Tochtergesellschaft eines landesnahen Betriebes" zu erhalten. Außerdem wurde vereinbart, dass die FPÖ "im Laufe der nächsten Legislaturperiode Personal in einem Umfang von zumindest fünf Personen" für Tätigkeiten in landesnahen Betrieben nominieren darf. „Die jüngsten Lobhudeleien Richtung SPÖ wirken mit diesem Hintergrund umso berechnender“, so Wolf abschließend.