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|   Jennersdorf

„Wir schaffen neue Perspektiven“

Der neu gewählte Vorstand des ÖAAB Burgenland rund um Landesobmann Christian Sagartz startete mit einem Programm für eine zukunftsfähige Arbeitswelt von morgen.

„In unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden Lösungen für die Herausforderungen von morgen erarbeitet“, betont ÖAAB-Landesobmann Christian Sagartz und ergänzt: „Wir werden diese Themen auf breiter Ebene diskutieren sowie Experten und Betroffene einbeziehen. Bis zum Frühjahr 2019 wird dieser Prozess mit größeren und kleineren Veranstaltungen begleitet.“ Aus dem Bezirk Jennersdorf sind mit Michaela Pumm und Bernhard Hirczy zwei engagierte Personen vertreten, die die Perspektivengruppe „Veraltung und Öffentlicher Dienst“ bzw. „Lehre“ leiten.

Michaela Pumm: „Eine moderne Verwaltung braucht neue Ideen“
Eine moderne Verwaltung braucht neue Innovationen, Telearbeitsplätze und Home Office sind nur der Anfang. Denn Bürgerservice heißt mit ganzer Kraft auf die Menschen und ihre Bedürfnisse einzugehen. Arbeitszeiten werden immer flexibler, das Bürgerservice muss sich daran orientieren. „Deshalb wollen wir mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus dem öffentlichen Dienst neue Ideen suchen und Verwaltungsprozesse sowie das Service für Bürger ins 21. Jahrhundert bringen“, so Pumm.

Bernhard Hirczy: „Neue Lehrberufe durch Digitalisierung“
Laut aktuellen Aufzeichnungen stehen 8.183 Lehrstellensuchenden bundesweit nur 5.105 offene Lehrstellen zur Verfügung. Das ist ein Überhang von 3.078 Jugendlichen auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle. Es braucht ein Umdenken hin zu neuen Berufsbildern. Mit der Digitalisierung gehen alte Berufsbilder verloren, gleichzeitig entstehen im digitalen Bereich neue Berufe“, so Hirczy. Aktuelle Lehrpläne müssen sich in Richtung Digital- und Medienkompetenzen entwickeln, bestehende Lehrberufe modernisiert werden, damit die Fachkräfte von morgen bereits heute ausgebildet werden. Ziel ist es, im Frühjahr 2019 ein neues ÖAAB-Programm vorlegen zu können. „Uns ist wichtig, so viele Menschen wie möglich einzubinden“, freuen sich Landesobmann Sagartz, Michaela Pumm und Bernhard Hirczy auf einen intensiven Arbeitsprozess.