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|   Oberpullendorf

Wir müssen unsere Region stärken: „Neue Perspektiven für das Mittelburgenland.“

In einer österreichweiten Zukunftsstudie, welches von meinbezirk.at veröffentlicht wurde, sind erstmals alle Bezirke hinsichtlich Arbeitsplätze, Demografie, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Lebensquali-tät und Entwicklungsdynamik untersucht worden. Der Bezirk Oberpullendorf landet auf Platz 75 von 94. „Damit liegen wir im hinteren Drittel. Das Mittelburgenland braucht neue Perspektiven“, be-tont Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas.

Das Zukunftsranking, welches von Pöchhacker Innovation Consulting (P-IC) für alle Bezirke erstellt wurde reiht den Bezirk Oberpullendorf an 75. Stelle, hinter Güssing und Jennersdorf. „Durch die zweitniedrigste Kriminalitätsrate, einer geringen Verschuldung pro Einwohner und zahlreichen Kinderbetreuungseinrichtun-gen steht unser Bezirk gut da, trotzdem gibt es wesentliche Problemfelder, die angepackt werden müssen“, so Fazekas. Die Frauenerwerbsquote, der Akademikeranteil unter den Erwerbstätigen und die Arbeitsplatz-dichte sind nach wie vor gering. Auch weist das Mittelburgenland eine geringe Geburtenrate und einen niedrigen Anteil junger Erwachsener auf. „Hier müssen wir ansetzten, um vor allem junge Menschen aus dem Mittelburgenland nicht an die Großstädte zu verlieren“, ist Fazekas überzeugt. Dabei geht es nicht nur um ausreichend Infrastruktur und Beschäftigungsmöglichkeiten, sondern auch darum die Lebensqualität im ländlichen Raum aufzuzeigen.

Ein Ansatz ist es, die Verwaltungseinheiten des Landes zu dezentralisieren und in die einzelnen Bezirke zu verlegen. „Es geht dabei nicht nur um Bürgernähe, sondern auch um die Stärkung des ländlichen Raumes“, so Fazekas und ergänzt: „In Niederösterreich werden so in den nächsten Jahren insgesamt 500 Arbeitsplätze in die ländliche Region verlegt“, so Fazekas. Dabei wird vor allem auch die Digitalisierung eine Rolle spielen. „Wir können aus dem digitalen Wandel Vorteile für unseren Bezirk und die Menschen ziehen: Neue, wohnortnahe Jobs und eine Stärkung des ländlichen Raumes. Die Digitalisierung gibt uns die Chance, auch bei den Arbeitsmodellen – Stichwort Tele-Arbeitsplatz - neue Wege zu gehen. Flächendeckende Glasfaserversorgung ist hierfür Voraussetzung. Das Ziel muss es sein unsere Region zu stärken und damit dem Mittelburgenland neue Perspektiven zu geben“, so Fazekas abschließend.