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|   Jugend

Wir Jungen bleiben dran: Förderung Gedenkfahrten und TOP-Jugendticket

Als Junge ÖVP Burgenland setzen wir uns für aktuelle Jugendthemen ein. „In der gestrigen Landtagssitzung gab es zwei Initiativen der Jungen ÖVP: Die Ausweitung des TOP-Jugendtickets auf die Steiermark und die Förderung von Gedenkfahrten. Leider wurden unsere Anträge abgelehnt. Wir Jungen bleiben aber weiter dran“, erklärt JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas.

Ein burgenländischer Jugendlicher, der das TOP-Jugendticket hat und in der Steiermark öffentliche Verkehrsmittel nutzt, muss Strafe zahlen. „Alle Bahnverbindungen im Bezirk Jennersdorf führen in die Steiermark. Wollen burgenländische Jugendliche diese nutzen, müssen sie ein zusätzliches Ticket kaufen, ansonsten droht eine Strafe“, bemängelt der JVP-Landesobmann die derzeitige Regelung des Top-Jugendtickets. „Wir haben daher in der gestrigen Landtagssitzung gefordert, dass das Burgenland eine Vereinbarung mit der Steiermark schließt und dieses Problem löst. Leider wurde unser Anliegen abgelehnt und lediglich an die Bundesregierung weitergegeben. Das ist nicht Sinn und Zweck. Diese Diskriminierung der Top-Jugendticket-Nutzer im Südburgenland muss beendet werden. Das Land Burgenland darf nicht untätig bleiben und muss in Verhandlungen mit der Steiermark treten“, so Patrik Fazekas.

JVP fordert weiterhin Förderprogramm für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten

2018 begehen wir den 100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich. In dieses Jubiläumsjahr fallen auch weitere Jahrestage, deren geschichtliche Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung sind: Der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 und die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Jahr 1958 sowie der Prager Frühling 1968. „Es ist wichtig, dass auch das Land Burgenland im heurigen Gedenk- und Erinnerungsjahr ein Zeichen setzt und vor allem für Jugendliche durch entsprechende Maßnahmen die Möglichkeit schafft, sich mit der Geschichte Österreichs auseinanderzusetzen“, betont Patrik Fazekas.

Demokratieverständnis fördern

In diesem Gedenkjahr 2018 ist es der Jungen ÖVP Burgenland ein Herzensanliegen, Jugendliche für die dunklen Seiten unsere Geschichte zu sensibilisieren und zu informieren. Denn diese Auseinandersetzung mit dem Holocaust und den schrecklichen Taten de NS-Regimes sind ein wichtiger Beitrag für eine liberale, gerechte und weltoffene Gesellschaft. „Gerade Gedenkstätten sind Tatorte, Leidensorte, Orte des Gedenkens und vor allem für die heutige junge Generation ‚Lernorte‘. Bildungsfahrten zu diesen Orten sind ein wichtiger Beitrag, um das Demokratieverständnis zu fördern und vor allem, um den Gedanken für ein starkes, gemeinsames und friedvolles Europa zu stärken“, erklärt JVP-Landesobmann Patrik Fazekas. Derzeit hängt es von der Initiative einzelner Schulen und Lehrer ab, ob eine Klasse das ehemalige Konzentrationslager in Mauthausen besucht. „Deswegen setzen wir uns als Junge ÖVP für ein gezieltes Förderprogramm für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten menschlichen Unrechts im Rahmen des Schulunterrichts ein. Denn es ist es unsere Pflicht, niemals zu vergessen und alles daran zu setzten, dass sich die Geschichte niemals wiederholt“, unterstreicht Fazekas.

Junge ÖVP bleibt am Thema dran: Gedenkfahrt nach Mauthausen organisiert

Die Volkspartei Burgenland hat sich daher in der gestrigen Landtagssitzung für ein gezieltes Förderprogramm für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten menschlichen Unrechts eingesetzt. „Leider wurde unser Antrag abgelehnt“, bedauert der JVP-Landesobmann die Entscheidung der rot-blauen Mehrheit im Burgenland. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen und setzen uns weiter für unser Anliegen ein. Eine erste Maßnahme ist eine gemeinsame Reise nach Mauthausen anlässlich der Befreiungsfeier am 6. Mai 2018. An diesem Tag geben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit diese Gedenkstätte zu besuchen und aus der Vergangenheit zu lernen“, so Fazekas abschließend.