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|   Neue Medien/Digitalisierung

Volkspartei fordert Landesgesellschaft für Glasfaser-Ausbau

„Als Schrittmacher im Burgenland haben wir am Samstag bei unserer Programmpräsentation 49 Ideen präsentiert, um das Burgenland bereit für die Zukunft zu machen. Eine davon ist der Bau eines Glasfasernetzes durch Gründung einer eigenen Landesgesellschaft“, erklären die beiden Landtagsabgeordneten Walter Temmel und Patrik Fazekas. „Denn leider hinkt das Burgenland in Sachen Glasfaser-Ausbau den anderen Bundesländern hinterher. In Niederösterreich und der Steiermark gibt es bereits diese Landesgesellschaften, die für schnelles Internet sorgen. Jetzt muss endlich gehandelt werden.“

Unser Land braucht die besten Rahmenbedingungen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Dafür braucht es weitere Schritte, um den Breitbandausbau im Burgenland voranzutreiben. „Da muss vor allem die öffentliche Hand tätig werden. Zum Beispiel mit einer Landesgesellschaft, die für den Ausbau und Betrieb eines flächendeckenden Glasfaser-Netzes verantwortlich ist“, fordert Temmel und kritisiert: „Die kleinen Gemeinden des Südburgenlandes werden von den Verantwortlichen der rot-blauen Landesregierung im Stich gelassen. Außer großen Reden und Versprechungen gibt es keine konstruktiven Schritte zur Realisierung eines flächendeckenden Breitband-Zuganges.“

Fazekas: „Wie Strom und Wasser braucht es schnelles Internet in jedem Haushalt“

Gerade im Hinblick auf die Abwanderung von Menschen aus dem Burgenland müssen hier Maßnahmen getroffen werden. „Es braucht einen Schulterschluss von Bund, Ländern und Gemeinden, damit alle Zugang zur digitalen Welt haben“, so Fazekas und fordert: „Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur muss Aufgabe der öffentlichen Hand sein. Wie Strom und Wasser in jedem Haushalt, muss es auch für schnelles Internet ein Netz geben, wo verschiedene Dienstleister ihre Produkte anbieten können“, so Fazekas abschließend.