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|   Wolf Christoph

Verwaltung NEU denken – Entbürokratisierung vorantreiben

„Das Burgenland muss Verwaltung NEU denken. Wir brauchen schlanke Gesetze, eine moderne Verwaltung und ein Entbürokratisierungspaket. Dafür sind wir als Volkspartei Burgenland die starke Alternative: Wir treiben die Entbürokratisierung voran und wollen den ländlichen Raum durch Dezentralisierung der Verwaltung stärken“, betonen Landesparteiobmann Thomas Steiner und Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Gesetze müssen schlanke Strukturen und Gliederungen aufweisen sowie leserlich und verständlich geschrieben sein. „Wir müssen daher die Verwaltung vereinfachen, raschere Verfahren ermöglichen und bürokratische Hürden abbauen. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Steuergeld sparsam und effizient umgegangen wird und die bürokratischen Lasten auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert werden“, so Steiner.   

Neben modernen Gesetzen ist aber auch eine ebenso moderne Verwaltung und Verwaltungsstruktur wichtig. Ansprechpartner vor Ort und One-Stop-Shop Lösungen sorgen für eine bürgernahe Verwaltung und vereinfachen daher den Kontakt zwischen Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Stellen. Daher ist es notwendig, Verwaltungseinheiten zu dezentralisieren und in die einzelnen Bezirke zu verlegen. „Es geht dabei nicht nur um Bürgernähe, sondern auch um die Stärkung des ländlichen Raumes. Das ist eine Chance vor allem auch für das Südburgenland“, so Steiner. Damit wird der Standort aufgewertet, es gibt mehr Wertschöpfung in der Region und auch Südburgenländer erhalten die Chance auf einen hochwertigen wohnortnahen Arbeitsplatz im Landesdienst. 

Unsere Nachbarn machen es vor: In Niederösterreich sollen zwischen 2018 und 2022 insgesamt 500 Arbeitsplätze in die Region des Landes verlegt werden. Dabei wird vor allem auch die Digitalisierung eine Rolle spielen. „Wir können aus dem digitalen Wandel Vorteile für das ganze Land und die Menschen ziehen: Neue, wohnortnahe Jobs und eine Stärkung des ländlichen Raumes. Die Digitalisierung gibt uns die Chance, auch bei den Arbeitsmodellen – Stichwort Tele-Arbeitsplatz - neue Wege zu gehen“, so Steiner. 

Wolf: Rot-Blau schafft neue Hürden

Rot-Blau verpasst einmal mehr, die Chance die Verwaltung zu verschlanken und bürokratische Hürden abzubauen. Anstatt wie die Bundesregierung Gesetze zu durchforsten und gegebenenfalls zu streichen, schafft Rot-Blau mit der Veranstaltungsplakette neue bürokratische Hürden für Vereine und Gemeinden. „Diese Maßnahme bringt keine Verbesserungen und keinen Mehrwert. Das einzige, was dadurch erreicht wird, ist die Einführung einer neuen Verwaltungsstrafe und einer neuen Auflage für Ehrenamtliche“, kritisiert Christoph Wolf und fordert Rot-Blau auf, die lange angekündigte Entbürokratisierungs-Offensive rasch zu starten.