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Bildbeschreibung (v.l): Klubobmann Christian Sagartz und Stadtrat Andreas Feiler besprechen die leeren Vorschläge der SPÖ beim seit vier Jahren geschlossenen Kulturzentrum Mattersburg.
|   Mattersburg

„Unzureichende Pläne für das Kulturzentrum Mattersburg“

So lautet der Tenor von Klubobmann Christian Sagartz und Stadtrat Andreas Feiler zu den angekündigten Plänen der SPÖ. „Bei einer Saalgröße von 350 Sitzplätzen werden in Zukunft namhafte Künstler von Mattersburg fernbleiben“, stellen die beiden Politiker der Volkspartei fest.

Das Kulturzentrum Mattersburg ist seit knapp vier Jahren geschlossen. Seit diesem Zeitpunkt wurden immer wieder Pläne seitens der SPÖ geäußert, die jedoch nie in die Tat umgesetzt wurden. Nun wurden im neuen Jahr wieder große Ankündigungen gemacht. Zu den Plänen konnte aber kein genauer Termin genannt werden. „Dieses Vorgehen zeigt den Unwillen der SPÖ beim Thema Kulturzentrum Mattersburg. Mit den Ankündigungen will die SPÖ Schlagzeilen produzieren. An einer echten Lösung ist man scheinbar nicht interessiert“, stellt Bezirksparteiobmann Christian Sagartz fest.

Die neuen Pläne sehen ebenfalls eine Verkleinerung des Saales auf nur 350 Sitzplätze vor und die Ansiedlung der Landesbibliothek und des Landesarchives. „Die Gefahr ist groß, dass die SPÖ plant aus dem Kulturzentrum Mattersburg ein Verwaltungszentrum zu machen. Mit dem kleinen Saal werden namhafte Künstler von Mattersburg fernbleiben. Weiters verwunderlich ist für mich, dass sich bei jeder neuen Ankündigung der SPÖ zum Thema KUZ Mattersburg, Landtagspräsident Christian Illedits auf den Fotos zeigt. Er hat sich bis jetzt in keinster Weise für die Wiedereröffnung stark gemacht, noch kann er in seiner Funktion was dazu beitragen“, betont Stadtrat Andreas Feiler und führt weiter aus: „Wir lassen uns sicher nicht mit leeren Worthülsen abspeisen und besprechen dahingehend die weitere Vorgehensweise. In der nächsten Gemeinderatssitzung werden wir die Bürgermeisterin zu diesem Thema befragen und wenn nötig auch Protestaktionen setzen.“