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|   Sagartz Christian

Unser Maßnahmenpaket für alle Generationen

Als Familienpartei haben wir uns entschlossen, ein Maßnahmenpaket für alle Generationen zu schnüren. „Dabei geht es uns um eine bessere Kinderbetreuung, Wissenschaftsecken in Kindergärten, Unterstützung für unsere Familien bei der Kinderbetreuungsförderung, Maßnahmen im Pflegebereich, sowie eine Verbesserung der medizinischen Versorgung vor allem im Bezirk Neusiedl“, fordern die Mandatare Thomas Steiner, Christian Sagartz, Rudolf Strommer und Markus Ulram beim Klub vor Ort in Gols.

Die Volkspartei hat anlässlich der Woche der Generationen Pflegeheime, Kindergärten, Rot Kreuz-Stellen und Familienfeste besucht. „Mit unserer Schwerpunktaktion zum Thema ‚Generationen‘ wollten wir ein Zeichen setzen. Das Burgenland ist dabei in vielen Bereichen gut aufgestellt. Es gibt aber Verbesserungsnotwendigkeiten“, hält Landesparteiobmann Thomas Steiner fest und ergänzt: „Es braucht mehr Unterstützung für alle Generationen im Burgenland. Deshalb haben wir uns konkrete Maßnahmen für alle Menschen im Burgenland überlegt.“

Die Kinderbetreuungsförderung wurde seit 2009 nicht mehr erhöht. Die Abwicklung ist kompliziert und aufwendig. „Deshalb fordern wir das Land weiterhin auf, die Kinderbetreuungsförderung zu erhöhen und die Abwicklung zu vereinfachen. Die Abwicklung soll künftig direkt über die Träger der Kindergärten erfolgen. Die Förderung für den Ganztagsplatz in den Kindergärten soll auf 55 Euro und jene für Kinderkrippen soll auf 105 Euro erhöht werden. Mehr Geld für die Familien und mehr Geld für die Gemeinden“, so Thomas Steiner. Auch mit den Wissenschaftsecken in Kindergärten hat die Volkspartei eine innovative Idee, um Kinder für die Technik zu begeistern eingebracht. Kinder müssen individuell nach ihren Talenten gefördert werden. Gerade weil wir zu wenige Fachkräfte haben, braucht es Maßnahmen wie die Wissenschaftsecken, um Kinder früh für Technik und Wissenschaft zu begeistern. „Das ist zukunftsweisend für unsere nächste Generation“, so Steiner und ergänzt: „Wir sind die Oppositionspartei, die gerade bei dem Thema der Generationen beweist, dass wir vor allem konkrete und sachliche Ideen liefern und Schrittmacher in diesem Land sind.“

 

Sagartz fordert attraktive Ausbildung für Pflegeassistenz

„In den Gesundheitsberufen gehen uns die Fachkräfte aus! Neben dem akuten Ärztemangel wird es künftig auch Engpässe beim Pflegepersonal geben“, warnt ÖVP-Klubobmann Christian Sagartz. Erst vor kurzem hat der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband vor anstehenden Pensionierungen beim Pflegepersonal gewarnt. Durch den Anstieg der Pflegebedürftigen wird es hier bald einen Engpass geben. 

Laut einer aktuellen WIFO-Studie rechnet man bis 2050 mit einem Anstieg der über 80-jährigen von derzeit 5 auf 11,6 Prozent. „Das bedeutet gleichzeitig einen zunehmenden Bedarf an Pflegeleistungen und -personal. Wir brauchen daher dringend Maßnahmen, um die Ausbildung für junge Menschen attraktiver zu gestalten“, so Sagartz und erklärt: „Derzeit kann man erst nach Vollendung des 17. Lebensjahres und einem erfolgreichen Abschluss der 10. Schulstufe eine Ausbildung als PflegeassistentIn beginnen. Das hat zur Folge, dass man nicht gleich im Anschluss an die Pflichtschule mit der Ausbildung beginnen kann. Für viele junge Menschen Grund genug, sich gegen eine Ausbildung im Pflegebereich zu entscheiden.“ 

„Die Ausbildung zur Pflegeassistenz muss für Jugendliche attraktiver gestaltet und in Form eines modularen dreijährigen Ausbildungsprogramms angeboten werden, das nahtlos an das Ende der Ausbildungspflicht anschließt“, schlägt Sagartz vor und ruft die rot-blaue Landesregierung zum Handeln auf. Sagartz begrüßt die von der Volkspartei geforderten Pflegeberater in jedem Bezirk. „Auf Druck der Volkspartei hat das Land diese Initiative umgesetzt. Wir freuen uns, dass Landesrat Darabos unsere Ideen ernst nimmt.“

Strommer: Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Neusiedl 

Warum die SPÖ plötzlich mit einer Unterschriftenaktion für einen zusätzlichen Kinderarzt wirbt, ist absolut unverständlich. „Denn die Burgenländische Gebietskrankenkasse genehmigt die Kinderarzt-Stellen. Warum man hier nicht das Gespräch gesucht hat, sondern ausschließlich mediale Nebelgranaten wirft, ist mehr als verwunderlich“, betont der Zweite Landtagspräsident Rudolf Strommer und wirft der Nießl-SPÖ Scheinheiligkeit vor. „So wie bei den Akutordinationen versucht die SPÖ ihre eigenen Fehler medienöffentlich zu verstuschen. Obwohl der Bezirk Neusiedl der größte Bezirk im Burgenland ist, gibt es auch hier nur eine Akutordination und diese ist ganz im Norden. Menschen von Illmitzbrauchen mehr als eine Stunde um diese Akutordination zu erreichen. „Das ist keine angemessene Akutversorgung. Wir fordern endlich Verbesserungen“, so Strommer.

Ulram: Volkspartei fordert Gütesiegel für 24 Stunden-Betreuung

Laut einem Artikel der Presse wollen 85 Prozent der Menschen zu Hause alt werden. „Um auch in den eigenen vier Wänden eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten, brauchen wir rasch ein Gütesiegel für Agenturen, die 24 Stunden-Betreuung anbieten“, ist Markus Ulram überzeugt. „Nur so können wir garantieren, dass Menschen in Würde und mit der entsprechenden Qualität betreut und versorgt werden. Agenturen, die Betreuerinnen und Betreuer vermitteln, müssten Qualitätskriterien in Form spezieller Schulungen und regelmäßiger Weiterbildungen nachweisen – kontrolliert vom Land.“

Auch bei den alternativen Wohnformen bleibt das Burgenland weiterhin untätig. Pflegende Angehörige haben einen Beruf und können sich nicht rund um die Uhr und ganze Woche um ihre Angehörigen kümmern. Trotzdem wollen Menschen zu Hause alt werden. „Wir fordern, dass das Land gemeinsam mit den Gemeinden, Tagesheimstätten schafft. Nach dem Vorbild von Halbturn und Illmitz können Senioren dort betreut, unterhalten und versorgt werden“, schließt Landtagsabgeordneter Markus Ulram.