Zum Inhalt springen
Steiner2_1200x600.jpg
|   Gesundheit

Steiner: Kassenreform stützt ländlichen Raum!

„Eine Milliarde Euro durch die Kassenfusion gespart, bedeutet eine Milliarde mehr für die Patienten und das Gesundheitssystem“, stellt Landesparteiobmann Thomas Steiner zu den Plänen der Bundesregierung klar. Das ist die größte Reform im Bereich der Sozialversicherungen, die es in Österreich je gegeben hat. Ziel der Reform ist es, ein wesentlich schlankeres und effizienteres System auf die Beine zu stellen. Dadurch soll bis 2023 eine Milliarde Euro in der Verwaltung und im System eingespart werden, die wieder ins Gesundheitssystem investiert werden.

Konkret wird die eingesparte ‚Gesundheitsmilliarde‘ in die Stärkung des niedergelassenen Bereichs, in den Ausbau von Kassenärzten und in die Finanzierung von Landarztstipendien investiert. „Diese Maßnahmen zielen speziell auf den ländlichen Raum ab und sind schon seit langem auf der Agenda der Volkspartei Burgenland – zuletzt haben wir eine parlamentarische Enquete dazu beantragt“, so Steiner. Durch diese Einsparungen in der Verwaltung und im System wird die Gesundheitsversorgung vor allem im ländlichen Raum gestützt. 

Steiner: In Zukunft wird sichergestellt, dass es für gleiche Beiträge gleiche Leistungen gibt.  

Die Burgenländische Gebietskrankenkasse wird in die neue Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) integriert. „Die Burgenländer können natürlich darauf vertrauen, dass sie bei gleichen Beiträgen auch die gleichen Leistungen haben. Und die Mitarbeiter in den Sozialversicherungen können darauf vertrauen, dass ihre Jobs sicher sind. Die Bundesregierung hat versprochen, dass es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen wird“, so Steiner. 

Die Beitragseinhebung und die Budget- und Personalhoheit wird bei der ÖGK liegen, Regionen erhalten zum Teil ein autonomes Budget für ihre spezifischen Herausforderungen, damit beispielsweise sichergestellt wird, dass auch in den ländlichen Regionen die ärztliche Versorgung aufrecht erhalten bleibt.