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Schramböck und Steiner: Gezielte Förderungen für kreative Köpfe

Frau Bundesministerin Schramböck startet 2,5 Millionen Euro-Förderprogramm für Innovationen im Bund. Volkspartei Burgenland setzt sich im Land für zusätzliche "Prototyp-Förderung" ein.

„Innovation und Qualität sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Wirtschaft. Startups sind gleichzeitig Treiber des digitalen Wandels. Wir müssen schneller von der Idee zum Produkt kommen und gezielt die Entwicklung von innovativen Ideen und Lösungen fördern", so FBM Margarete Schramböck. „Damit unsere burgenländischen Unternehmen und Startups am internationalen und nationalen Markt erfolgreich sein können, ist vor allem die eigene Kreativität ein wichtiger Faktor. Gerade in der Anfangszeit stehen viele kreative Köpfe finanziell aber allein auf weiter Flur. Genau in der Phase der Ideenentwicklung will die Volkspartei Burgenland nun mit einer speziellen Förderung ansetzen“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Nachdem das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vorgestern eine Ausschreibung in Höhe von 2,5 Millionen Euro gestartet hat, um es Organisationen unterhalb der KMU-Grenzen, vom Startup bis zum gemeinnützigen Verein, zu erleichtern, innovative Ideen umzusetzen, soll auch das Land nun nachziehen – so die Forderung der Volkspartei Burgenland.

Gespräche mit Betroffenen in der Startup- und Jungunternehmer-Szene haben gezeigt, dass die Fördermittel erst fließen, wenn die Idee schon umgesetzt ist und eine Firma gegründet wird. „Was fehlt, sind Förderungen, die davor fließen. Wir wollen, dass Unternehmen oder Einzelpersonen schon bei der Testphase von neuen, innovativen Produkten beim Bau von Prototypen unterstützt werden – und das so einfach wie möglich, ohne große bürokratische Hürden“, so Steiner. Dass eine derartige Förderung greift, sieht man bereits im Nachbarland Niederösterreich. Dort startete eine derartige Förderaktion bereits 2017.

„Schnelles Internet von Neusiedl bis Jennersdorf“

Gerade die Digitalisierung bietet hier Chancen, neue Anwendungen zu entwickeln und ist eines der wichtigsten Felder für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Österreich. „Die Digitalisierung betrifft alle Branchen und eröffnet neue Chancen für bestehende Betriebe. Damit verbunden sind höhere Anforderungen an die Unternehmen und daher investieren wir aktuell vier Millionen Euro in die Qualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine wichtige Rolle spielen auch in Zukunft unsere Lehrlinge, daher schaffen wir 13 neue Lehrberufe, um Berufsbilder an die Digitalisierung anzupassen. Dafür brauchen wir schnellstes Internet von Neusiedl bis Jennersdorf, um neue Formen des Arbeitens zu ermöglichen und dem ländlichen Raum Entwicklungspotential zu geben. Wichtig ist, dass die Breitbandförderung eine Flächenförderung wird und daher muss der flächendeckende Ausbau oberste Priorität haben, dafür setze ich mich auch auf Bundesebene ein", so Schramböck abschließend.

Landesparteiobmann Thomas Steiner betont, dass in Sachen Breitband-Förderung auch das Burgenland endlich aktiv werden muss. „Wir wollen nach dem Vorbild Niederösterreichs eine Landesgesellschaft, die sich um die Finanzierung und den Ausbau von schnellem Internet im ganzen Burgenland kümmert“, betont Steiner und ergänzt: „Vor allem im Mittel-und Südburgenland muss es eine Verbesserung für die Menschen geben, immerhin warten die Bewohner dieser Gebiete schon seit Jahren auf eine sinnvolle Lösung in Sachen Breitband.“