Zum Inhalt springen
|   Gesundheit

Rot-Blau steuert direkt auf Pflegenotstand zu

Rot-Blau ignoriert den drohenden Pflegenotstand im Burgenland. „Darabos und die SPÖ stecken den Kopf in den Sand und halten es nicht für notwendig, einen Plan für den Ausbau der Pflege-plätze im Burgenland vorzulegen“, unterstreicht Landesparteiobmann Thomas Steiner und fasst den rot-blauen Beschluss zusammen: „Damit bleibt der seit mehr als acht Monaten überfällige Pflegebedarfs- und Entwicklungsplan weiterhin ausständig.“

Im Pflegebereich steuern wir direkt auf einen Kollaps zu. „Schon jetzt fehlen laut dem alten Pflegebedarfs- und Entwicklungsplan (BEP) 170 Betten, ohne dass die Abschaffung des Pflegeregresses berücksichtigt wurde“, hält Steiner fest. „Leider verschließt Landesrat Darabos die Augen vor diesem Problem. Das Burgenland steuert direkt auf einen Pflegenotstand zu.“

Schaut man auf die Homepage des Landes, sieht man, dass im ganzen Burgenland kaum Pflegebetten frei sind. „Es gibt kaum freie Pflegebetten im Burgenland und die Wartelisten werden immer länger. Gleichzeitig sagt Darabos, es sei alles in Ordnung. Das ist eine fahrlässige Politik!“, gibt Steiner zu bedenken und erneuert die Forderungen der Volkspartei: Ausbau von Tagesheimplätzen, Schaffung eines Pflege-Lehrberufs, Unterstützung pflegender Angehöriger, Ausbau der Pflegebetten, Ausbau der mobilen Pflege sowie Schaffung eines Gütesiegels für die 24 Stunden-Betreuung.