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|   Gesundheit

Reform der Sozialversicherungen: Klares Bekenntnis aus dem Burgenland

Bei den Sozialversicherungen sind dringend Reformen nötig. „Tatsache ist, dass die Leistungen teurer werden und die Gesellschaft altert. Deshalb wollen wir die Reform der Sozialversicherungen so rasch wie möglich umsetzen und haben einen Dringlichkeitsantrag im Landtag eingebracht“, sagen Landesparteiobmann Thomas Steiner und Gesundheitssprecher Christian Sagartz und sind erfreut: Der burgenländische Landtag spricht sich für den ÖVP-Vorschlag aus.

Die österreichischen Sozialversicherungen sind wichtige Einrichtungen zur Versorgung und Absicherung der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Damit die Patienten bestmöglich behandelt werden können, muss das bestehende System dringend reformiert werden. „Gemeinsam mit Sebastian Kurz haben wir uns zum Ziel gesetzt, im System und nicht bei den Menschen zu sparen. Durch die geplante Zusammenlegung der Krankenkassen von derzeit 21 auf fünf wollen wir eine leistungsfähige, moderne und bürgernahe Sozialversicherung schaffen“, so Steiner und ergänzt: „Das ist die neue soziale Gerechtigkeit. Es braucht echte Veränderungen und Einsparungen in der Verwaltung. Der über Jahrzehnte aufgeblähte Apparat wird nun endlich beseitigt.“ Durch die Zusammenlegung können Einsparungen bei den Funktionären und Gremien, in der Verwaltung und auch durch Nichtnachbesetzung von Pensionierungen in den nächsten Jahren erreicht werden. Bei den Mitarbeitern erfolgt der Abbau ausschließlich über natürliche Abgänge.

Die durch die Reform freiwerdenden finanziellen Mittel von einer Milliarde Euro sollen den Patienten zugutekommen. „Das Burgenland muss sich endlich zum Sparen im System bekennen. Weniger Geld in der Verwaltung, mehr für die Menschen – das ist unser Motto. Es ist erfreulich, dass auch die SPÖ Burgenland dem ÖVP Vorschlag zustimmt und sich hier nicht an der oppositionellen Bundes-SPÖ orientiert“, so Sagartz abschließend.