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Parlamentarische Enquete: Den Hausarzt als ersten Ansprechpartner in der Gesundheitsversorgung erhhalten

„Es ist richtig und wichtig, dass auf unsere Initiative zu dieser Enquete geladen wurde. Mit Politikern und Experten wurden die Probleme rund um den Ärztemangel erörtert und erste Lösungsansätze diskutiert“, zeigen sich Landesparteiobmann Thomas Steiner und Klubobmann Christian Sagartz zufrieden mit der Parlamentarischen Enquete. „Jetzt gilt es, diese neuen Aspekte aufzuarbeiten und den guten und sachlichen Ton in dieser Sache beizubehalten.“

Gerade der ländliche Raum ist massiv gefährdet, wenn es um die Besetzung von Hausarztstellen geht. Diese Situation wird durch die große Zahl der bevorstehenden Pensionierungen noch erheblich verschärft. „In den nächsten sieben Jahren gehen drei von vier Hausärzten im Burgenland in Pension. Immer weniger Ärzte wollen am Land arbeiten, die Gründe dafür sind unterschiedlich“, gibt Thomas Steiner zu bedenken und fordert: „Es müssen daher Anreize geschaffen werden, um junge Ärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen. Nur durch eine gute medizinische Versorgung kann die Lebensqualität am Land gesichert werden.“ Die Volkspartei Burgenland wird bei diesem Thema weiterhin der Schrittmacher sein und Rot-Blau dazu auffordern, die Gesundheitsversorgung abzusichern.

Sagartz: Den Hausarzt als ersten Ansprechpartner im ländlichen Raum erhalten

Die Burgenländer schätzen ihren Hausarzt für kompetente, persönliche und kontinuierliche medizinische Betreuung. Der Hausarzt muss seinen Stellenwert beibehalten und als wichtiger Partner im Gesundheitsbereich auftreten. „Diese parlamentarische Enquete ist eine sachliche Diskussion, jenseits der parteipolitischen Diskussion - das wollten wir in den Vordergrund stellen. Deshalb haben wir mit allen Oppositionsparteien und den parteifreien Abgeordneten Steier diese Enquete beantragt“, betont Sagartz und unterstreicht: „Unser Ziel steht fest: Wir wollen den Hausarzt als ersten Ansprechpartner in der medizinischen Erstversorgung erhalten.“