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|   Bildung/Erziehung

ÖVP hat sich durchgesetzt: Förderung von Exkursionen nach Mauthausen kommt

Letzte Woche noch hat die SPÖ die Initiative der Volkspartei, Bildungsfahrten zu Gedenkstätten zu fördern, abgelehnt. Heute hat Jugendlandesrätin Eisenkopf angekündigt, für Schulexkursionen nach Mauthausen die Kosten für Führungen durch geschultes Personal übernehmen zu wollen. „Wir freuen uns, dass wir uns mit unserer Forderung durchsetzen konnten. Darüber hinaus müssen aber auch die Kosten für die Anreise nach Mauthausen übernommen werden. Da ist Landesrätin Eisenkopf nun am Zug“, fordert Jugendsprecher Patrik Fazekas.

Das Jahr 2018 ist aus vielen Gründen ein geschichtsträchtiges Jahr. Dieses Gedenkjahr muss aus Sicht der Volkspartei Burgenland auch dazu genutzt werden, um Jugendliche für die dunklen Seiten der Geschichte zu sensibilisieren. Dazu ist es notwendig, dass alle burgenländischen Pflichtschüler in ihrer Schullaufbahn einmal die Möglichkeit bekommen, die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zu besuchen. „Gerade Gedenkstätten sind Tatorte, Leidensorte, Orte des Gedenkens und vor allem für die heutige junge Generation ‚Lernorte‘. Bildungsfahrten zu diesen Orten sind ein wichtiger Beitrag, um die Geschichte verstehen zu können, das Demokratieverständnis zu fördern und um den Gedanken für ein starkes, gemeinsames und friedvolles Europa zu stärken“, erklärt Jugendsprecher Patrik Fazekas. 

Die Volkspartei freut sich, dass Jugendlandesrätin Eisenkopf, die Kosten für eine Führung von Schulexkursionen durch geschultes Personal in der KZ-Gedenkstätte fördern möchte. „Das ist zwar der erste Schritt, der uns freut. Diese Maßnahme ist aber nicht ausreichend, denn auch die Kosten für die Anreise müssen gefördert werden“, so Jugendsprecher Patrik Fazekas abschließend.