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|   Steiner Thomas

Mobilität als Chance für den ländlichen Raum

„Mobilität und eine gute Verkehrsanbindung entscheiden über Lebenschancen, deswegen müssen wir vor allem auch in diesem Bereich im Burgenland ansetzen“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner, der weiter erklärt: „Ein Weg dorthin ist unser Burgenland-Bus. Das sind kleine, gemeindeübergreifende Regionalbusse mit hoher Frequenz, die die Gemeinden untereinander und mit den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten verbinden sollen.“ Der Salzburger Landesrat Stefan Schnöll, zuständig für Verkehr, Infrastruktur und Sport, betont, wie wichtig ein leistbares und gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem sowohl für die Stadt, als auch für den ländlichen Raum ist: „Gemeinsam mit Thomas Steiner konnten wir bei den Regierungsverhandlungen eine Öffi-Milliarde ausverhandeln, die vor allem für die Länder von großer Bedeutung sein wird.“

„Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr entscheidet über Lebenschancen. Deshalb müssen wir vor allem in diesem Bereich im Burgenland ansetzen“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner, der weiter erklärt: „Es kann nicht sein, dass ein Lehrling aus Leithaprodersdorf mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ohne die Hilfe seiner Eltern zur Lehrstelle nach Hornstein kommt, oder dass die Großeltern ohne PKW nicht einmal den Arzt besuchen können.“ Moderne und soweit wie möglich direkte Wege zwischen den Gemeinden und Verkehrsknotenpunkten garantieren Mobilität sowie Erreichbarkeit und bedeuten mehr Lebensqualität – ein Weg dorthin ist der Burgenland-Bus der Volkspartei Burgenland.

Die Burgenland-Busse sind kleine, gemeindeübergreifende Regionalbusse mit hoher Frequenz. Mit diesem neuen Konzept in der Personenmobilität wollen wir die Verkehrsinfrastruktur des Burgenlandes stärken, um im ganzen Land Wachstum und Lebensqualität zu sichern. „Das Burgenland braucht ein öffentliches, flexibles Verkehrssystem. Es braucht eine Art ‚Stadtbus‘ für alle Regionen des Burgenlandes: kleine Linienbusse, die die Menschen im Land zielgerichtet und gut getaktet transportieren können“, erklärt Steiner. Damit schaffen wir Mobilität in und zwischen den Gemeinden und können wichtige Verkehrsknotenpunkte erreichbar machen. „Mein Ziel ist es, die Mobilität einfacher, schneller und flexibler in allen Regionen des Burgenlandes möglich zu machen!“, so Steiner.

„Mit 10 Millionen Euro kann das Land dieses neue Mobilitätskonzept umsetzen“

Vorbild für die Burgenland-Busse ist der Stadtbus in der Landeshauptstadt Eisenstadt. „So könnte es auch in allen Regionen des Burgenlandes funktionieren: Die Menschen in diesem Land sollen flexibel, schnell und kostengünstig ohne Auto unterwegs sein“, so Steiner.

Um das Mobilitätskonzept landesweit umzusetzen, braucht es etwa 70 Burgenland-Busse. Die Kosten schätzt Steiner auf etwa 10 Millionen Euro – nicht eingerechnet sind hier Ticketpreise, mögliche Werbung oder Bundesförderungen. „Im Sinne eines besseren öffentlichen Verkehrs, muss es dem Land wert sein, hier Geld zu investieren“, so Steiner.

Verkehr trägt zu Klimaschutz bei

Ein weiterer Vorteil des öffentlichen Verkehrs ist der Klimaschutz: Während ein PKW pro 1.000 Kilometer rund 216,5 Kilogramm CO2 verursacht, kommt ein Linienbus mit lediglich 51,3 Kilogramm aus (laut VCÖ-Studie). „Das ist eine Verringerung um 76 Prozent. Damit würde ein Umstieg auf Bus und Bahn mehr als drei Viertel des CO2-Ausstoßes einsparen und gleichzeitig für ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem in allen Regionen des Landes sorgen“, betont Steiner, der erklärt: „Mit der von uns ausverhandelten Öffi-Milliarde für den ländlichen Raum können wir unser Projekt umsetzen.“

Schnöll: Attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr steigert die Nachfrage massiv

Auch der Salzburger Landesrat für Verkehr, Infrastruktur und Sport Stefan Schnöll war bei den türkis-grünen Regierungsverhandlungen dabei. „Im Bereich Verkehr und Infrastruktur konnten wir gemeinsam viele wichtige Punkte für den ländlichen Raum ins Regierungsprogramm reinverhandeln. Vor allem die Öffi-Milliarde soll Schwung in die Sache bringen und in Österreich, speziell außerhalb von urbanen Gebieten, mehr öffentlichen Verkehr, eine bessere Taktung und mehr Komfort für die Fahrgäste bringen. Es war wichtig, dass mit Thomas Steiner ein kompetenter Ländervertreter bei den Verhandlungen dabei war“, so Schnöll. In Salzburg wurde bereits eine Mobilitätswende eingeleitet und mit einem neuen Tarifsystem möchte man in Stadt und Land den öffentlichen Verkehr attraktivieren und einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten. „In Salzburg haben wir es geschafft, eine große Tarifreform umzusetzen. Neben der massiven Preisreduzierung des Jahrestickets von 1.500 Euro auf 595 Euro gibt es nun Regionen-Tickets für einzelne Bezirke um 365 Euro. Unser Ziel ist es dabei, auch Menschen in ländlichen Regionen das Umsteigen zu ermöglichen. Außerdem ist uns ganz wichtig, ein Öffi-Angebot zu schaffen, dass es jedem, egal wo er wohnt, ermöglicht, auf das Auto zu verzichten und zwar einfach und kostengünstig“, erklärt Landesrat Schnöll.

Fahrpläne wurden an Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst

Jetzt wurden auch mithilfe einer vielseitigen Datenerhebung die Bedürfnisse der Fahrgäste festgestellt. „Eine Pendlerstromanalyse und Mobildaten-Auswertung gibt uns zukünftig einen Überblick über die Arbeitswege, aber auch die Freizeitwege der Salzburger. Mit diesen Infos werden wir nun die regionalen Zentren definieren und die Fahrpläne an den Bedürfnissen orientieren“, sagt Schnöll. „Bis zum Sommer werden wir neue Ziel-Fahrpläne haben, die besser aufeinander abgestimmt sind und sich am tatsächlichen Bedarf der Pendlerinnen und Pendler ausrichten“, versichert Schnöll.

Öffi-Milliarde für den ländlichen Raum

Auch mit der ausverhandelten Öffi-Milliarde der Bundesregierung soll der öffentliche Verkehr im ländlichen Raum gestärkt werden. „Wir sind heute schon mit dem Stadtbus in Eisenstadt unterwegs gewesen, ich unterstütze die Initiative von Thomas Steiner, diesen Stadtbus als ‚Burgenland-Bus‘ in allen Regionen des Burgenlandes umzusetzen. Wir wissen aus Salzburg, dass die Menschen das Angebot nutzen, wenn es leistbar und einfach ist. Auch die Öffi-Milliarde der Bundesregierung wird unseren ländlichen Regionen bei der Finanzierung unter die Arme greifen“, so Schnöll abschließend.