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KUZ Mattersburg: Riesen Blamage für Bezirks-SPÖ

Als „schallende Ohrfeige für Ex-Landesrat Bieler und seine Freunde Illedits und Salamon“ bezeichnet ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz die heutige Ankündigung von Kulturlandesrat Doskozil, den Standort Mattersburg zu einem „Schmalspur-Kulturzentrum“ zurückzubauen.

„Was viele von Anfang an befürchtet haben, hat sich leider bewahrheitet: Weder die Bausubstanz noch die Saalkapazitäten bleiben im Kulturzentrum erhalten. Das ist eine riesige Blamage für die Bezirks-SPÖ. Nach all den vollmundigen Ankündigungen bleibt wenig von den ursprünglichen Plänen übrig. Das ist eine klare Abwertung des Standorts Mattersburg“, so Sagartz.

Das Trostpflaster „Schwerpunkt Literatur“ täuscht niemanden darüber hinweg, dass bei den neuen Sälen nicht mehr alle Produktionen möglich sind. „Nach dem jahrelangen Katz-und-Maus-Spiel um die Zukunft des Kulturzentrums folgt nun die bittere Enttäuschung. Offensichtlich sind Illedits und Salamon der Erhalt ihrer Funktionen und Ämter wichtiger als der Einsatz für die Region. Anders ist nicht zu erklären, dass beide vor dem neuen SPÖ-Chef Doskozil in die Knie gingen und eine derartige Verschlechterung für unseren Bezirk in Kauf nehmen.“

Feiler: „SPÖ fährt über alle drüber“

„Fehlende Informationen und keine Einbindung der Betroffenen. Das waren die bisherigen Markenzeichen der Diskussion rund um das KUZ. Leider hat sich an diesem Stil nichts geändert. Neuer Landesrat, selbes Spiel“, kritisiert ÖVP-Stadtparteiobmann Andreas Feiler die Vorgangsweise der Bürgermeisterin. „Wir werden das Thema einmal mehr in den Gemeinderat bringen. Die Mattersburger verdienen sich eine bessere Lösung als diese Notlösung für unser Kulturzentrum.“

#vpb