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|   Steiner Thomas

„Kinderbetreuungsförderung im Burgenland endlich indexieren“

Landesparteiobmann Thomas Steiner und Familiensprecherin Michaela Resetar begrüßen die Zusage von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß und Bundeskanzler Sebastian Kurz, mehr Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. „Mit mehr als 700 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren, ist die Qualitätssicherung und der Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich und auch im Burgenland gesichert“, so die beiden unisono. Jetzt muss das Land nachziehen und endlich auch den burgenländischen Familien das Leben einfacher machen. „Die Kinderbetreuungsförderung muss endlich erhöht und indexiert werden. Weiters muss die unnötige Zettelwirtschaft weg“, so Steiner.

Das Verhandlungsgeschick von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß brachte schlussendlich mehr Geld für die Kinderbetreuung. Insgesamt 180 Millionen Euro stehen nun jährlich zur Verfügung. 70 Millionen Euro davon gehen laut Ministerium in den Gratiskindergarten. „Jetzt ist das Land Burgenland im Sinne einer familienfreundlichen Politik gefordert entsprechendeMaßnahmen zur Unterstützung und Forcierung von Familien zu setzen. Landesrätin Dunst soll statt der ewigen Schimpferei nach Wien, endlich im Burgenland aktiv werden“, so Resetar.  

„Wir müssen endlich diese unnötige Zettelwirtschaft für die Eltern und Gemeinden abschaffen. Die Bürokratie für die Eltern rund um die Kinderbetreuungsförderung ist mehr als entbehrlich“, betont Steiner. „Wenn man sich die jetzigen Abläufe vor Augen führt, greift man sich aufs Hirn“, so Resetar, die auf die angehängte Grafik verweist.

Die Abwicklung soll künftig direkt über die Träger der Kindergärten erfolgt. Das Land soll die Förderung direkt überweisen und so die Abwicklung vereinfachen. Weiters soll die Förderung für den Ganztagsplatz in den Kindergärten auf 55 Euro und jene für Kinderkrippen auf 105 Euro erhöht werden. Die Förderung der Kinderbetreuungskosten im Burgenland wurde für Familien seit dem Jahr 2009 nicht erhöht. 

Konkret fordert die Volkspartei erneut folgende Maßnahmen für die burgenländischen Familien: 

·      Erhöhung der Kinderbetreuungsförderung für Kindergarten und Krippenkinder (Indexanpassung um 16,1 Prozent) 

·      Automatische Erhöhung laut Verbraucherpreisindex

·      Unbürokratische Abwicklung der Kinderbetreuungsförderung