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|   Christoph Zarits

Hirczy und Zarits: Berufsschulen müssen modernisiert werden!

Arbeitnehmersprecher Bernhard Hirczy und ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits betonen einmal mehr, dass Österreich auf die duale Ausbildung, die als internationales Vorzeigemodell gilt, mehr als stolz sein kann. "Aber selbst, wenn wir international um die Lehre beneidet werden, gilt es die Lehre endlich ins richtige Licht zu rücken. Ein Lehrabschluss und eine Facharbeiterausbildung sind genauso wertvoll wie ein Studienabschluss. Das müssen wir den Jugendlichen näherbringen", so Hirczy und Zarits unisono.

„Auch das Land Burgenland ist hier gefordert. Die rote Landesregierung muss dringend in die vier Berufsschulen investieren. Im Zeitalter der Digitalisierung muss in den Berufsschulen alles am neuesten Stand der Technik sein. Da muss das Land Geld in die Hand nehmen. Denn auch ein attraktiver Schulstandort trägt zur Attraktivierung der Lehre bei“, erklärt Hirczy.

Das Burgenland benötigt geeignete Fachkräfte in den klassischen Handwerksberufen und im Dienstleistungsbereich. „Die Lehrlinge von heute sind gefragte Facharbeiter von morgen. Mit internationalen Lehrlings-Austausch-Programmen, Lehrlingsaustausch zwischen Unternehmen, sowie einer Verbesserung bei den Lehrlingsfreifahrten kann man mehr junge Burgenländerinnen und Burgenländer für eine Lehre begeistern“, fordert Hirczy.

„Die Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Regierungsprogramm klar festgestellt, dass sie nicht nur den Wert und die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems ausbauen, sondern auch jene, die eine solche Ausbildung anstreben, zusätzlich unterstützen will. Die Ausbildung in den Betrieben soll gestärkt und gefördert werden“, so Zarits.