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|   Die starke Alternative

Die Volkspartei als Schrittmacher der Landesregierung

„Die Volkspartei ist der politische Schrittmacher in diesem Land - unsere Ideen und langjährigen Forderungen – egal ob von der Bundesregierung oder der Volkspartei Burgenland – geben derzeit in der Landesregierung eindeutig den Ton an. Wir haben nicht nur kein Problem damit, wenn unsere Ideen abgekupfert werden, sondern es freut uns, dass etwas weitergeht“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner, der dieser Tage mit den „Wissenschaftsecken“ in Kindergärten eine weitere neue Idee für die Zukunft des Burgenlandes aufgezeigt hat.

Im Verfahren Land gegen Esterhazy hat die Volkspartei Burgenland schon lange Zeit gefordert, dass die persönlichen Eitelkeiten ein Ende haben müssen und ein vernünftiger, sachorientierter Weg im Sinne des gesamten Burgenlandes eingeschlagen werden muss. „Lange genug hat die Wirtschaft und der Tourismus den Schaden getragen, den die Landesregierung verursacht hat“, so Steiner. „Es ist erfreulich und positiv, dass die Regierung über ihren Schatten gesprungen ist und sich endlich um ein professionelles Verhältnis zur Stiftung Esterhazy bemüht – doch der Gang zum obersten Gerichtshof wirft hier wieder einen großen Schatten auf dieses Vorhaben. Wie kann man das Verhältnis kitten, wenn man erst wieder vor Gericht zieht?“, fragt Steiner.  

Steiner: Burgenland braucht dringend einen Turbo für Wirtschaft und Tourismus

„Die aktuellen Tourismuszahlen zeigen deutlich, dass die Landesregierung hier Schönfärberei betreibt. Burgenland hinkt bei den absoluten Nächtigungszahlen weit hinterher. Da helfen auch die Märchen von den hervorragenden Zahlen der Thermen nicht weiter“, so Steiner. „Die ÖVP fordert schon lange Investitionen in die Therme Lutzmannsburg, die zwar angekündigt wurden, aber bis heute auf sich warten lassen. Die 2017 angekündigten 30 Mio. Euro für den Thermenausbau müssen endlich fließen. Das wäre ein wichtiger Tourismus- und Jobmotor für die Thermenregion“, so der Landesparteiobmann. 

Sagartz: Landarzt-Stipendien – ÖVP setzt sich durch und fordert Verbesserungen 

„Nach über zwei Jahren Blockade hat die SPÖ die Hausarzt-Problematik erkannt und unseren Vorschlag zu Landarzt-Stipendien umgesetzt“, freut sich Klubobmann Christian Sagartz, der aber gleichzeitig eine Verbesserung der Förderungen fordert. „Die unnötigen Hürden sind aus unserer Sicht nicht zielführend und werden Studierende abschrecken, das Stipendium zu nutzen“, so Sagartz.

Wir fordern eine vollwertige Akut-Ordination für jeden Bezirk

Kritisch betrachtet Sagartz, dass in den Bezirken Jennersdorf und Mattersburg, wo es kein Krankenhaus gibt, ein einziger Arzt sowohl die Tätigkeit der Akutordination als auch die des Visitenarztes übernimmt. „Wenn nun ein Patient die Akutordination in Jennersdorf oder Mattersburg aufsucht, kann es passieren, dass niemand anwesend ist. Das hat nichts mit einer Akutversorgung in den Abendstunden zu tun“, kritisiert Sagartz. Die Volkspartei Burgenland appelliert deshalb an SPÖ-Landesrat Doskozil: „Wenn wir schon von einer sicheren medizinischen Versorgung in allen sieben Bezirken sprechen, dann muss diese auch umgesetzt und nicht nur angekündigt werden.“

 

Wolf: „Coding für Kids“ im Schulalltag

„Der Bund hat mit dem Familienbonus einen Meilenstein und eine spürbare Entlastung für die Familien geschaffen. Wir wollen, dass das Burgenland nachzieht und endlich die Kinderbetreuungsförderung zum einen wesentlich einfacher abwickelt und zum andern erhöht. Mehr Geld und Zeit für unsere Kinder!“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Kinder müssen in Zukunft einen weit höheren Stellenwert im Burgenland bekommen, fordert Wolf, der die Idee der Wissenschaftsecken in Kindergärten unterstützt. „Es braucht weitere Förderungen für die Elementarbildungseinrichtungen vom Land, wie zum Beispiel „Coding für Kids“ – bei dem schon Kinder im Volksschulalter mit der Digitalisierung vertraut gemacht werden. Solche Workshops müssen im Schulalltag genauso selbstverständlich werden wie die tägliche Turnstunde. Nur so können wir die Neugierde der Kinder im MINT-Bereich fördern“, so der Landesgeschäftsführer. 

Coding ist die Fremdsprache und eine der Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts.

Ganz nebenbei werden spielerisch mathematische Grundkenntnisse und analytisches Denken gefestigt. „Dadurch werden Kinder zu bewussten und kritischen Gestaltenden der digitalen Welt“, so Wolf abschließend.