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|   Oberpullendorf

Der ÖAAB Burgenland startet eine Tour durch das Burgenland:

„Wir suchen die MUnTermacher des Burgenlandes“

Utl.: Unter dem Motto „Wir suchen die MUnTermacher des Burgenlandes“ startet der ÖAAB Burgenland heute eine Tour durch den Bezirk Oberpullendorf. „Wir wollen Ideen und Anregungen sammeln, auf Menschen an ihren Dienststellen und Betrieben zugehen und ihre Probleme und Sorgen ernst nehmen“, erklären ÖAAB-Landesobmann Christian Sagartz und ÖAAB-Bezirksobmann Patrik Fazekas.

Der ÖAAB ist die „soziale Stimme“ der Volkspartei, der für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eintritt. „Die Arbeitswelt hat sich verändert und auch der ÖAAB muss sich verändern, um sich für die Menschen einzusetzen, die jeden Tag fleißig arbeiten“, erklärt Landesobmann Christian Sagartz. Die Digitalisierung bringt viele Risiken aber auch Chancen mit sich. Das Thema Gesundheit und Pflege wird immer wichtiger. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen und die Gesundheitsversorgung im Burgenland absichern. Menschen, die täglich arbeiten, sind die Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Diese müssen wir entlasten“, so der Landesobmann.

Heute startet der ÖAAB Burgenland seine „MUnTermacher-Tour“ im Bezirk Oberpullendorf. „Gemeinsam mit Bezirksobmann Patrik Fazekas und dem ÖAAB-Team touren wir durch den Bezirk Oberpullendorf, um vor Ort zu helfen und die Menschen zu unterstützen. Wir wollen heute viele Eindrücke und Ideen sammeln, gemeinsam diskutieren und einen Ideenkatalog für das Mittelburgenland zusammenstellen“, erklärt Sagartz. „Als kleines Dankeschön bringen wir ‚MUnTermacher‘-Kaffee-Häferl und Mannerschnitten mit.“

Fazekas: „Wir entlasten die arbeitenden Menschen“ Nachdem vor wenigen Wochen auch die Weichen im ÖAAB Oberpullendorf gestellt wurden, kündigt der neue Bezirksobmann Patrik Fazekas an, die Ortsgruppen fit zu machen. „Wir planen eine gemeinsame Klausur, um unsere Funktionäre auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Außerdem wollen wir mit Arbeiternehmern und Arbeitgebern ins Gespräch kommen, Probleme diskutieren und Lösungswege finden“, erklärt Fazekas.

Entscheidend ist auch, dass die arbeitenden Menschen entlastet werden. „Die Steuerlast in Österreich ist viel zu hoch, gemeinsam mit der neuen Bundesregierung wollen wir diese auf 40 Prozent senken“, so Fazekas. Eine wichtige Maßnahme ist der Familienbonus Plus, denn dieser vermindert die Steuerlast direkt. „Erwerbstätige Eltern tragen mit Beruf und Kindererziehung eine Doppelbelastung. Deshalb wollen wir Familien stärker als bisher entlasten, aber nicht mit neuen staatlichen Geldleistungen, sondern indem der Staat ihnen weniger von ihrem hart verdienten Geld wegnimmt. Im Bezirk Oberpullendorf werden ab 1. Jänner 2019 5.549 Kinder von diesem Steuerbonus profitieren. Mit bis zu 1.500 Euro pro Kind ist das eine echte Entlastung für alle Familien“, so Fazekas. Der Familienbonus Plus gilt für Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Die Gesamtentlastung für österreichische Familien beträgt 1,5 Milliarden Euro. Für volljährige Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, wirkt ein Steuerbonus von 500 Euro jährlich. „Eine junge Familie mit einem Kind, in der ein Elternteil beispielsweise als Büroangestellter arbeitet und 1.750 Euro brutto verdient, zahlt künftig überhaupt keine Einkommenssteuer mehr und hat damit 1.500 Euro pro Jahr mehr in der Tasche“, freut sich Fazekas über das größte Entlastungspaket für Familien in der Geschichte der zweiten Republik.