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|   Jennersdorf

Das Südburgenland muss für Hausärzte attraktiver werden

„Während Steiermark die Kassenverträge für Hausärzte verbessert hat, lässt sich die rot-blaue Landesregierung weiterhin Zeit und missachtet damit den akuten Handlungsbedarf“, beschreibt Landtagsabgeordneter Bernhard Hirczy die aktuelle Situation: „Wir müssen dringend handeln: Vor allem das Südburgenland muss für Hausärzte attraktiver werden.“

Das Land Niederösterreich hat bereits im Vorjahr die Kassenverträge für die Hausärzte verbes-sert. Nun ist die Steiermark gefolgt und bietet neben höheren Honoraren auch die Möglichkeit des Job-Sharings an. „Ärzte können sich einen Kassenvertrag teilen und gewinnen dadurch mehr Lebensqualität. Diese Möglichkeit ist auch für die Übernahme einer Praxis durch einen Jungarzt von Vorteil, damit die Patienten Vertrauen gewinnen können“, so Hirczy.

„Vor allem im Südburgenland haben wir einen akuten Hausärztemangel. Im Bezirk Jennersdorf gehen in den nächsten 10 Jahren 7 von 10 Hausärzten in Pension. Dieses Problem wird nun durch die bessergestellten Kassenverträge in der Steiermark verschärft, da diese Verträge für jun-ge Ärzte attraktiver sind“, warnt Hirczy und fordert Darabos zum raschen Handeln auf: „Wir wollen den Hausarzt als ersten Ansprechpartner in der Gesundheitsversorgung erhalten.“