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Bezirksparteiobmann LAbg. Christian Sagartz und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Nikolaus Berlakovich
|   Veranstaltung

Daheim gesund alt werden

2 Bezirke. 1 Thema: Daheim gesund alt werden

Die Bezirksparteiobmänner Christian Sagartz (Mattersburg) und Niki Berlakovich (Oberpul-lendorf) bleiben an dem Thema „Gesundheit & Pflege“ bezirksübergreifend dran. „In Ge-sprächen mit Experten und Betroffenen wollen wir Probleme in diesem Bereich diskutieren und Lösungsansätze vorschlagen. Unser erklärtes Ziel: Menschen sollen daheim alt werden können“, so die Bezirksparteiobmänner von Mattersburg und Oberpullendorf.

Der ÖVP Landtagsklub macht das Thema „Gesundheit und Pflege“ zum Arbeitsschwerpunkt im heurigen Jahr. „Ein immer höher werdender Pflegebedarf und das Alleinlassen von pflegenden An-gehörigen haben uns veranlasst, dieses Thema zu diskutieren und Verbesserungen zu erarbeiten“, erklärt ÖVP-Gesundheitssprecher und Bezirksparteiobmann von Mattersburg Christian Sagartz. „Auch die medizinische Versorgung am Land durch unsere Hausärzte machen wir zum Thema. Wir wissen, dass in den nächsten zehn Jahren drei von vier Hausärzten im Burgenland in Pension gehen. Im Bezirk Mattersburg würde das bedeuten, dass 14 der nun 19 verfügbaren Hausärzte nicht mehr praktizieren werden“, hält Sagartz fest und betont, dass es kaum Jungmediziner gibt, die be-reit sind, eine Hausarztstelle zu übernehmen.

Akutordination: Ärzte werden entlastet

Vor allem die Arbeitsbedingungen und die bescheidene Bezahlung der Hausärzte schrecken viele Jungmediziner von dieser Ausbildung ab. „Durch die ÖVP-Initiative ‚Akutordinationen in jedem Be-zirk“ konnten wir eine erste Entlastung unserer Hausärzte in den Abend- und Nachtstunden errei-chen. Damit verbessern wir die Arbeitsbedingungen der Ärzte und gleichzeitig sorgen wir für eine sichere medizinische Versorgung an Randzeiten“, freut sich der ÖVP-Gesundheitssprecher.

Landarzt-Stipendien:

ÖVP ist Schrittmacher Die Volkspartei hat vorgeschlagen, Landarzt-Stipendien für Medizinstudenten einzuführen, mit der Bedingung danach fünf Jahre als Hausarzt im Burgenland tätig zu sein. „Unsere Idee wurde nun von der Landesregierung umgesetzt. Wir sind auch im Gesundheitsbereich einmal mehr der politi-sche Schrittmacher“, so Sagartz. Der ÖVP-Landtagsklub beschäftigt sich auch in den nächsten Monaten intensiv mit dem Thema „Gesundheit & Pflege“. „Neben zahlreichen Gesprächen mit Experten, wollen wir auch speziell be-troffene Menschen und pflegende Angehörige in unsere Diskussionen einbinden. Betroffene wissen am besten, wo der Schuh drückt. Unser Ziel ist es, konkrete Lösungen und Verbesserungen für alle Beteiligten zu erarbeiten“, bekräftigt Sagartz.

Expertenrunde:

Volkspartei erarbeitet Lösungen Im Februar haben wir in Weppersdorf zu einem ersten Expertengespräch zum Thema „Gesundheit & Pflege“ geladen. Dabei waren Vertreter von Pflegeheimen, mobilen Pflegediensten, Betroffene und Vertreter von Pflege- und Gesundheitsberufen. „Wir haben viele aktuelle Probleme angesprochen: Der Pflegebedarf steigt, während das Pflegepersonal weniger wird. Es fehlen Betreuungs-plätze in Pflege- und Altenheimen im Burgenland und es fehlt vor allem an qualifiziertem Personal“; unterstreicht Berlakovich und stellt fest: „Die demografische Entwicklung im Burgenland ist zu be-rücksichtigen. Menschen werden immer älter, dadurch steigt der Pflegebedarf. Das muss in allen zukünftigen Planungen für Betreuungsplätze und neue Wohnformen in der Pflege beachtet wer-den“, so Berlakovich und ergänzt: „Gemeinsam bemühen sich Christian Sagartz und ich, für diese großen Herausforderungen bezirksübergreifende Lösungen zu finden.“

Berlakovich:

Pflegende Angehörige bestmöglich unterstützen Pflegende Angehörige werden mit ihren Problemen oft alleine gelassen. „Wir müssen endlich an-fangen, diese Probleme ernst zu nehmen und in die politische Diskussion aufzunehmen“, betont Berlakovich. Auf pflegenden Angehörigen lastet oft ein großer Druck. Sehr oft betrifft die Pflege von Angehörigen Frauen. Sie müssen Job, Familie, Haushalt und die Pflege unter einen Hut brin-gen. Das ist nicht einfach. Eine zentrale Stelle oder Behörde für die Unterstützung gibt es nicht. „Es ist an der Zeit, eine Unterstützung von pflegenden Angehörigen vor allem durch eine zentrale An-laufstelle für Fragen und Beratungen zu schaffen“, sagt Berlakovich. „Zu diesen und weiteren Themen wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam weitere Gespräche führen sowie Lösungsansätze diskutieren“, so die Mandatare abschließend.