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|   Steiner Thomas

Chancengleichheit für das Südburgenland

„Das Burgenland ist ein wunderbares Land. Doch es gibt viele – vor allem im Südburgenland –

die an diesem Erfolg nicht teilhaben können und die keine Chance haben mit dem Tempo der Zeit mitzukommen“, so Steiner. Das Burgenland entwickelt sich derzeit in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. „Deswegen müssen wir diese Herausforderung – die richtigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung unserer strukturschwachen Regionen zu schaffen - endlich strukturiert und vor allem bewusst diese Dinge in Angriff nehmen“, so Steiner. Doch derzeit mangelt es am entsprechenden Engagement und der Bereitstellung der notwendigen Mittel“, stellt Steiner gemeinsam mit seinen Bezirksparteichefs des Südburgenlandes fest. Sie fordern: „Rot-Blau muss in die Gänge kommen und endlich vom Reden ins Tun kommen.“

 

„Die rot-blaue Verfehlungspolitik – Stichwort Vergleichszahlungen, rechtliche Beratungen und Gerichtskosten – kosten dem Land Unsummen an Geld, das woanders dringend gebraucht wird“, so Steiner. Der Bürger muss für die Fehler von Rot-Blau bezahlen und bleibt selbst auf der Strecke, denn Initiativen für das Südburgenland fehlen. Und gerade diese Regionen stehen vor besonders vielen Herausforderungen, denn es mangelt an vielen Ecken, zum Beispiel bei der Infrastruktur. „Der Erfolg des Landes, den Rot-Blau immer feiert, muss allen Menschen im Land dienen – und nicht nur jenen im Landhaus“, so Steiner, der weiter betont: „Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen, dass es dem Land auch Zukunft gut geht. Daher müssen wir Maßnahmen setzen und dafür die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen.“

Bereits beim Südburgenlandkongress hat die Volkspartei sieben konkrete Ideen für das Südburgenland ausgearbeitet. „Mit unserem Plan für das Burgenland haben wir der Landesregierung 49 Ideen für eine erfolgreiche Zukunft des Burgenlandes und vor allem auch des Südburgenlandes vorgelegt. Wir fordern nun eine rasche Umsetzung“, so Steiner.

Rosner: „Der Süden muss für Hausärzte attraktiver werden!“

Drei von vier Hausärzten gehen in den nächsten zehn Jahren in Pension. „Wir stehen in der Gesundheitsversorgung vor großen Herausforderungen: Landärzte werden immer mehr zu Mangelware, das Krankenhaus Oberwart entwickelt sich zum zweiten Krankenhaus Nord und die rot-blaue Landespolitik hat keine Lösungen dafür parat“, hält Oberwarts Bezirksparteiobmann Georg Rosner fest.

Die Menschen im Südburgenland brauchen ihren Hausarzt als ersten Ansprechpartner und Vertrauten in der medizinischen Versorgung. „Denn eine gute Gesundheitsversorgung bedeutet auch Lebensqualität, Sicherheit und Geborgenheit. Und genau das wollen und müssen wir den Menschen im Südburgenland bieten“, so Rosner, der fünf vollwertige Krankenhäuser und eine Attraktivierung von Landarztstellen fordert.

Temmel: „Den Süden endlich mobil machen!“

Öffentlich im Südburgenland unterwegs sein ist nahezu unmöglich. Es ist heutzutage einfacher von Güssing nach Wien zu kommen, als von Güssing in die nächste Ortschaft, nach Hasendorf zum Beispiel. Obwohl Hasendorf gerade einmal vier Kilometer entfernt ist, Wien aber 163 Kilometer. „Einerseits ist es großartig, eine gute Verbindung in die Bundeshauptstadt zu haben. Andrerseits ist es bedenklich, wenn man öffentlich nicht einmal in die nächstgelegene Ortschaft fahren kann. Für Jugendliche, die noch keinen Führerschein haben oder für ältere, nicht mobile Menschen heißt es, zu Hause bleiben“, so Bezirksparteiobmann Walter Temmel.

In unserem Plan für das Südburgenland haben wir eine Lösung für dieses Problem. „Mit regionalen, gemeindeübergreifenden Bussystemen könnten wir mehr Mobilität und damit eine bessere Lebensqualität schaffen“, erklärt Temmel.

Hirczy: „Der Süden braucht Arbeitsplätze!“

Abwanderung, Überalterung und fehlende Infrastruktur sind die Folgen von fehlenden Arbeitsplätzen am Land. „Die Realität zeigt, dass junge Menschen und vor allem auch Familien aus ländlichen Gebieten abwandern, weil sie keinen Job finden oder das Pendeln nicht mehr möglich ist“, stellt Jennersdorfs Bezirksparteiobmann Bernhard Hirczy fest.

Und die Lage hat sich 2018 weiterhin verschärft. „Tridonic hat 90 Mitarbeiter entlassen, das Bezirksgericht in Jennersdorf wurde geschlossen und die Ansiedlung von Betrieben im Businesspark Heiligenkreuz läuft schleppend“, erklärt Hirczy den Ernst der Lage und betont: „Das Südburgenland braucht dringend Arbeitsplätze, damit die Menschen nicht abwandern.“

Gefordert ist hier vor allem die rot-blaue Landesregierung. „Mit gezielten Maßnahmen könnte die Landesregierung diesem Trend entgegensetzen. An Ideen mangelt es nicht, denn die Volkspartei hat im Südburgenlandkongress und auch im Plan fürs Burgenland zahlreiche Vorschläge gemacht“, so Hirczy abschließend.