Zum Inhalt springen
Sagartz_1200x600.jpg
|   Diagnose: Ärztemangel

Burgenland muss für Hausärzte attraktiver werden

„Während unsere Nachbar-Bundesländer die Kassenverträge für Hausärzte verbessert haben, lässt sich die rot-blaue Landesregierung weiterhin Zeit und missachtet damit den akuten Handlungsbedarf“, beschreibt Klubobmann Christian Sagartz die aktuelle Situation: „Wir müssen dringend handeln: Das Burgenland muss für Hausärzte attraktiver werden.“

Das Land Niederösterreich hat bereits im Vorjahr die Kassenverträge für die Hausärzte verbessert. Nun ist die Steiermark gefolgt und bietet neben höheren Honoraren auch die Möglichkeit des Job-Sharings an. „Ärzte können sich einen Kassenvertrag teilen und gewinnen dadurch mehr Lebensqualität. Diese Möglichkeit ist auch für die Übernahme einer Praxis durch einen Jungarzt von Vorteil, damit die Patienten Vertrauen gewinnen können“, so Sagartz.

„Durch die bessergestellten Kassenverträge sind die benachbarten Bundesländer vor allem für Jungärzte interessanter“, befürchtet Sagartz und verlangt: „Landesrat Darabos ist gefordert, zu handeln, um im Burgenland die Versorgung durch Hausärzte abzusichern. Die Probleme sind längst bekannt und die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Es ist völlig unverständlich, warum Darabos sich weiterhin Zeit lässt.“