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|   Hackl Marianne

Bundesrat: Hackl fordert mehr Unterstützung für Frauen am Land

Obwohl Frauen bestens ausgebildet sind, wandern sie oft ab, weil es keine Arbeitsplätze beziehungsweise wenig Anreize zur Unternehmensgründung vor allem im Südburgenland gibt. „Dem wollen wir endlich entgegenwirken. Mit der Senkung der Unternehmensteuer und einem Geldtopf für Risikoprojekte können wir mehr Unterstützung für Frauen am Land erreichen“, betont Bundesrätin Marianne Hackl.

Der Frauenanteil im Burgenland nimmt seit Jahren sukzessive ab und wird laut Studien weiterhin abnehmen. „Bei den Menschen unter 69 Jahren stellen Frauen bereits die Minderheit dar. Diese Tatsache ist mehr als kritisch“, betont Bundesrätin Marianne Hackl. Dieser Umstand wird durch die Abwanderung in urbane Gebiete – leider oft auch in andere Gebiete – immer größer. „Das Armutsrisiko für Frauen am Land ist leider sehr groß, obwohl sie bestens ausgebildet sind. Dem müssen wir endlich entgegenwirken. Gerade der ländliche Raum braucht starke Frauen in der Wirtschaft und Landwirtschaft“, so Hackl.

Es gibt viele gute Beispiele, wo Frauen Betriebe im Südburgenland führen. Das wollen wir mit gezielten Förderungen verstärken“, betont Hackl. „Wir fordern wie beim Südburgenland-Kongress einen Geldtopf für Risikoprojekte im Südburgenland, sowie eine Senkung der Unternehmenssteuern. Nur so schaffen wir die Möglichkeit besonders auch für Frauen im Südburgenland, Unternehmen zu gründen und ihre Ideen umzusetzen“, ist Bundesrätin Hackl überzeugt.