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|   Tourismus/Regionen

Betriebliche Tagesmütter als Chance für Tourismusbetriebe

„Tourismusbetriebe haben am langen Pfingstwochenende Hochbetrieb und die Kindergärten haben zu", so Familiensprecherin Michaela Resetar. Das ist für viele Erziehungsberechtigte mit unregelmäßigen Arbeitszweiten und Diensten auch am Wochenende, wie im Tourismus, eine besondere Herausforderung. „Eine Lösung kann hier eine betriebliche Tagesmutter oder Tagesvater sein, doch dafür bedarf es neuer gesetzlichen Rahmenbedingungen und besserer Förderungen“, so Resetar.

Denn Tagesmütter und –väter sind im Burgenland derzeit nur im eigenen Haushalt tätig. „Diese Beschränkung muss aufgehoben werden. Dann werden auch Betriebe in ihrem Umfeld geeignete Räumlichkeiten für eine Tagesbetreuung schaffen können – und vor allem auch mehrere Betriebe sich bei diesem Thema zusammenschließen", so Resetar, die weiter betont: „99 Prozent der burgenländischen Unternehmen sind KMUs - aus unserer Sicht ist es hier sehr wichtig, dass sich auch kleinere Unternehmen zusammenschließen können.“

Damit können die Mitarbeiter im Betrieb auch nach der Karenz gehalten werden. „Das ist ein weiterer, wichtiger Schritt für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem dort, wo die Arbeitszeiten besonders flexibel sind – Stichwort Nachtdienst und Wochenendarbeitszeiten“, so Resetar. Die Finanzierung darf aber nicht den Eltern und den Betrieben alleine überlassen werden, es bedarf einer zusätzlichen Förderung vom Land. Zudem müssen die Rahmenbedingungen auch für kleine Betriebe geschaffen werden.