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|   Eisenstadt

A3-Verlängerung: ÖVP-Chefs fordern Volksbefragung

"Keine Autobahn ohne Einbindung der Bevölkerung", stellen die ÖVP-Mandatare und Ortsparteichefs der betroffenen Gemeinden, angeführt von Abg. z. Nationalrat Christoph Zarits (Vizebürgermeister Zagersdorf) und Bürgermeister Fritz Zarits (Wulkaprodersdorf) unisono fest. Gemeinsam mit ihren Kollegen Peter Vlasits (Vizebürgermeister Klingenbach), Maria Zoffmann (Vizebürgermeisterin Großhöflein) und Florian Schober (Ortsparteiobmann Siegendorf) fordern sie eine bindende Volksbefragung. Dabei soll es nicht nur um eine mögliche Verlängerung, sondern auch um etwaige Lärmschutzmaßnahmen entlang der A3 gehen.

„Wir stehen den Plänen skeptisch gegenüber, da der Schwerverkehr damit vermutlich noch steigen wird“, so Fritz Zarits. Es bedarf hier aller Informationen, Studien und ganzheitlicher Konzepte und keine Schnellschüsse à la temporärer Grenzschließung Schattendorf/Agendorf. „Durch die ganzen Pendler, die Schattendorf umschifften, gab es gerade bei Klingenbach noch mehr Verkehr“, so Christoph Zarits.

„Alle Pläne offen auf den Tisch legen und dann die Bevölkerung entscheiden lassen“, appelliert Bezirksparteiobmann Christoph Zarits. „Hier geht es nicht um Parteipolitik, es geht um die Region“, so Wulkaprodersdorfs Bürgermeister Fritz Zarits. Dessen Gemeindebevölkerung hat sich bereits 2009 massiv gegen einen A3-Ausbau ausgesprochen. Die  Volksbefragung ergab damals ein eindeutiges Votum: 90 Prozent lehnten die Verlängerung ab.

 „Einfache Gemeinderatsbeschlüsse reichen auch diesmal nicht aus, wir müssen die Bevölkerung befragen“, so die Gemeindepolitiker unisono. Wichtig bei diesem Entscheid ist vor allem auch, wie die jetzige B16 verlaufen soll.