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|   Fazekas Patrik

100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich Volkspartei fordert Förderung für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten

100 Jahre sind seit der Gründung der Republik Österreich vergangen. "Anlässlich dieses Jubiläums wollen wir im heurigen Gedenk- und Erinnerungsjahr ein Zeichen setzen und vor allem für Jugendliche die Möglichkeit schaffen, sich mit der Geschichte und Vergangenheit Österreichs auseinanderzusetzen", erklären Europasprecher Rudolf Strommer und Jugendsprecher Patrik Fazekas, die sich für eine Förderung von Bildungsfahrten zu Gedenkstätten einsetzen.

2018 begehen wir den 100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich. In dieses Jubiläumsjahr fallen auch weitere Jahrestage, deren geschichtliche Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung sind: der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 und die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Jahr 1958 sowie der Prager Frühling 1968. "Es ist wichtig, dass auch das Land Burgenland im heurigen Gedenk- und Erinnerungsjahr ein Zeichen setzt und vor allem für Jugendliche durch entsprechende Maßnahmen die Möglichkeit schafft, sich mit der Geschichte Österreichs auseinanderzusetzen", betont Rudolf Strommer. "Wir müssen aus den Fehlern der Menschheit lernen und der Jugend die Bedeutung von Demokratie und Frieden näher bringen", ist der Europasprecher überzeugt und betont einmal mehr die Wichtigkeit der Europäischen Union. "Die EU ist ein Friedensprojekt, auf das wir stolz sein können. Bereits 28 europäische Staaten sind Mitglied der EU und sorgen für ein friedliches Zusammenleben."

Fazekas: Demokratieverständnis fördern

Dieses Gedenkjahr muss aus Sicht der Volkspartei Burgenland auch dazu genutzt werden, um speziell Jugendliche für die dunklen Seiten der Geschichte zu sensibilisieren. "Gerade Gedenkstätten sind Tatorte, Leidensorte, Orte des Gedenkens und vor allem für die heutige junge Generation ‚Lernorte'. Bildungsfahrten zu diesen Orten sind ein wichtiger Beitrag, um das Demokratieverständnis zu fördern, Extremismus vorzubeugen und vor allem, um den Gedanken für ein starkes, gemeinsames und friedvolles Europa zu stärken", erklärt Jugendsprecher Patrik Fazekas.

Volkspartei fordert Förderprogramm für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten

"Wir sind die letzte Generation, die Zeitzeugen der Gräueltaten der Nazis und des Weltkrieges erlebt. Darum ist es unsere Pflicht, niemals zu vergessen. Aus diesem Grund möchte ich mich für eine lebendige Erinnerungskultur im Burgenland einsetzen", unterstreicht Fazekas.

Die Volkspartei Burgenland setzt sich daher für ein gezieltes Förderprogramm für Bildungsfahrten zu Gedenkstätten menschlichen Unrechts im Rahmen des Schulunterrichts und im außerschulischen Bereich ein. "Somit schaffen wir die Möglichkeit, dass die burgenländischen Schülerinnen und Schüler im Zuge des Geschichtsunterrichts einen Teil der Vergangenheit kennenlernen und die Bedeutung von Demokratie und Freiheit verstehen und erklären können", sagt Jugendsprecher und ergänzt: "Die Volkspartei Burgenland hat dazu heute einen Antrag in den Burgenländischen Landtag eingebracht.