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|   Jennersdorf

Bahnstrecke Jennersdorf – Graz: Ausbau vorantreiben, Taktung verbessern!

„Gerade für den Bezirk Jennersdorf ist es wichtig, dass Pendler, Studenten, Schüler und auch Wirt-schaftstreibende eine sichere und moderne Bahnverbindung haben. Begleitend zum Ausbau der Bahnstrecke Jennersdorf – Graz sind Verbesserungen entlang der Strecke notwendig“, betont LAbg. Bernhard Hirczy. Dabei geht es um den Ausbau der Bahnstrecke, Adaptierungen an den Bahnhöfen und vor allem um eine bessere Taktung der Züge. Wenn die Rahmenbedingungen für die Fahrgäste attraktiver werden, würden viele Pendler der Bahn den Vorzug gegenüber dem Auto geben.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Demnach würden 76 Prozent der autofahrenden Fahrgäste Autofahrten auf die Bahn verlagern, wenn die Gesamtreisezeit ver-kürzt wird. Dafür sind optimale Anschlussverbindungen zentral. Neben häufigeren Verbindungen werden eine verbesserte Erreichbarkeit der Bahnhöfe zu Fuß und mit dem Fahrrad sowie Angebote für die letzte Meile genannt. „Je mehr Menschen mit der Bahn fahren, desto ökologischer wird es! Die Bahn ist das mit Abstand umweltfreundlichste Verkehrsmittel und wir müssen einen Beitrag leisten. Es geht darum, dass auch die Anschlüsse am Wohnort und am Arbeitsplatz optimiert werden, damit die Fahrgastzahlen weiter steigen“, erklärt Hirczy.

Ausbau der Bahnstrecke auch Thema im Landtag

Im September befasste sich auch der Burgenländische Landtag mit diesem wichtigen Projekt. „Wie in der Landtagssitzung erwähnt wurde und auch von ungarischer Seite an mich herangetragen wurde, zeigen die Verantwortlichen in Ungarn großes Interesse an einem Ausbau der Bahnstrecke St. Gotthard – Mogersdorf - Jennersdorf – Fehring – Graz. Damit bekommt das Südburgenland eine hochwertige Anbindung an die Großstädte Budapest und Graz“, so Hirczy und ergänzt: „Jetzt ist die rot-blaue Landesregierung im Burgen-land gefordert, endlich für gut ausgebaute Bahnhöfe und Park-&-Ride-Anlagen im Bezirk Jennersdorf zu sorgen!“

Ebenso kam im Zuge einer Enquete im Burgenländischen Landtag die Möglichkeit von zukunftsweisenden Wasserstoff-Zügen zur Sprache. „Da es sich bei dieser Bahnstrecke um einen Lückenschluss zwischen Österreich und Ungarn handelt, wäre eine grenzüberschreitende Teststrecke anzustreben. Auch die Vari-ante einer Hybrid-Lok (Elektro- und Dieselantrieb) kann auf dieser Strecke mitgetestet werden und wäre eine Verbesserung gegenüber Diesel-Loks im Sinne unserer Umwelt“, so Hirczy abschließend.