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|   Jennersdorf

Bäuerinnen des Burgenlandes wählten Irene Deutsch aus Jennersdorf zur neuen Landesbäuerin

Zum 5. Mal führte die Burgenländische Landwirtschaftskammer in ihrem Wirkungsbereich im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 auf Orts-, Bezirks- und Landesebene Bäuerinnenwahlen durch. Den Abschluss bildete die heute in der Burgenländischen Landwirtschaftskammer in Eisenstadt stattgefundene Wahl der Landesbäuerin.

 

Irene Deutsch, Bezirksbäuerin von Jennersdorf, wurde von den Bezirksbäuerinnen in geheimer Wahl einstimmig in diese Funktion gewählt. Irene Deutsch bewirtschaftet mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb in Jennersdorf, Henndorf-Therme.

Als Stellvertreterinnen der Landesbäuerin wurden Silvia Toth aus Lutzmannsburg und Ilse Schmidt aus Nickelsdorf gewählt. 

Gestärkt und motiviert wollen die neu- bzw. wiedergewählten Vertreterinnen der Bäuerinnen, an der Spitze die neue Landesbäuerin Irene Deutsch, den Frauen im ländlichen Raum ihre Begeisterung für die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen des Burgenlandes weitergeben. 

Laut Präsident Franz Stefan Hautzinger sind unsere Bäuerinnen moderne Frauen, die sehr flexibel und innovativ sind. „Sie sehen ihre Aufgaben auch realistisch und selbstbewusst und wissen, wie sie sich in der Landwirtschaft im Hinblick auf Beruf, Familie und Weiterbildung einbringen müssen. Unsere Bäuerinnen verstehen ihre Arbeit als gemeinsames Schaffen mit ihren Männern als gleichgestellte Partnerinnen im landwirtschaftlichen Betrieb“, so Hautzinger.

Landesbäuerin Irene Deutsch: „Die Bäuerinnenorganisation will auch junge Frauen, die aus einem nichtbäuerlichen Haus kommen und einen Bauern als Partner haben, für den Berufsstand „Bäuerin“ und für die Mitarbeit in agrarischen und kommunalen Gremien begeistern. Die ARGE der Bäuerinnen setzt sich aktiv für die Interessen der Landwirtschaft, für die soziale Absicherung und Stärkung der Identität der bäuerlichen Familien im ländlichen Raum ein. Wir wollen mitbeschließen und mitgestalten sowie als selbstbewusste, moderne Frau in Familie und Betrieb erfolgreich und glücklich sein“, so die neue Landesbäuerin. 

Die ARGE der Bäuerinnen des Burgenlandes ist eine landesweite, überparteiliche Organisation, die sich für alle Belange der Frauen im ländlichen Raum einsetzt. Viele neue Aufgaben und Herausforderungen kommen auf die Bäuerinnen und ihre Betriebe zu. Umso mehr sind mutige und engagierte Frauen gefragt, die zusammen mit den Beraterinnen der Burgenländischen Landwirtschaftskammer die Zukunft der Bäuerinnenarbeit gestalten wollen und Verantwortung für ihre Generation zu übernehmen bereit sind. 

Präsident Hautzinger sieht in der ARGE der Bäuerinnen eine wichtige Organisation der Landwirtschaftskammer, welche die Interessen der Bäuerinnen sehr gut vertritt. Die Projekte bzw. Initiativen „Seminarbäuerinnen“, „Schule am Bauernhof“ und die Durchführung von vielen Zertifikatskursen, werden vielfach von der ARGE der Bäuerinnen getragen. Als Expertinnen in der Herstellung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten geben die Bäuerinnen den KonsumentInnen wichtige Informationen in Fragen der Ernährung und Gesundheit. „Ich bin zuversichtlich, dass die Aktivitäten der Bäuerinnen dazu beitragen, dass die KonsumentInnen verstärkt auf heimische Lebensmittel setzen und damit mithelfen eine flächendeckende Landwirtschaft auch in Zukunft aufrecht zu erhalten“, sagte der Kammerpräsident. 

„Ich darf hiermit Eva Rieschl, die über 20 Jahre lang die Funktion der Landesbäuerin ausübte, den Dank und die Anerkennung der Burgenländischen Landwirtschaftskammer aussprechen. Eva Rieschl war auch Bezirksbäuerin von Neusiedl/See. Irene Deutsch gratuliere ich zur Wahl zur neuen Landesbäuerin und wünsche ihr alles Gute und viel Freude mit ihrer neuen Funktion“, so Hautzinger abschließend. 

Den ersten großen Auftritt wird Landesbäuerin Irene Deutsch beim Landesbäuerinnentag am Dienstag, dem 16. Mai 2017, ab 11.00 Uhr, in der Vila Vita in Pamhagen haben. Bei dieser Veranstaltung findet auch die offizielle Verabschiedung von Eva Rieschl als Landesbäuerin statt.