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|   Steiner Thomas

30 Jahre Mauerfall ist Auftrag, Demokratie zu stärken!

Am 27. Juni 1989 haben die beiden damaligen Außenminister Österreichs und Ungarns, Alois Mock und Gyula Horn, den Stacheldraht zwischen unseren beiden Ländern durchgeschnitten. „Mit diesem kleinen Schnitt hat alles begonnen. Mit der Macht der Bilder, die am nächsten Tag in allen Zeitungen erschienen, wurde die Türe zu einem gemeinsamen Europa aufgestoßen“, erinnern Landesparteiobmann Thomas Steiner und Europasprecher Rudolf Strommer. „Im selben Jahr – am 9. November 1989 – fiel schlussendlich die Berliner Mauer und die gewaltsame Teilung Europas in West und Ost wurde überwunden. 30 Jahre später ist dieses Jubiläum der Auftrag für uns, unsere Demokratie zu stärken und die Rechtsstaatlichkeit europaweit zu fördern.“

Am Samstag, dem 9. November 2019, jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. „Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer haben wir die Chance bekommen, die gewaltsame Teilung Europas in Ost und West zu überwinden und die Grundlage für Frieden und Demokratie in Europa zu setzen. Morgen blicken wir auf ein geeintes Europa, in dem die Menschen in Frieden und Freiheit leben können“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner und betont: „Die Demokratie ist das höchste Gut unserer Gesellschaft. Diese gilt es bestmöglich zu schützen, zu bewahren und zu stärken. Damit auch in Zukunft die Menschheit in Europa frei und friedlich lebt.“

Strommer: „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schützen!“

Alois Mock und Gyula Horn, die damaligen Außenminister Österreichs und Ungarns haben am 27. Juni 1989, wenige Monate vor dem Mauerfall, beim Zerschneiden das Eisernen Vorhanges das Startsignal für einen Aufbruch in Europa zu Frieden und Rechtsstaatlichkeit gegeben. „Am 19. August hat Ungarn die Grenze bei St. Margarethen für 600 Ostdeutsche geöffnet und ab diesem Zeitpunkt defacto nicht mehr geschlossen. Mit diesem kleinen Schnitt von Mock und Horn wurde der erste Stein aus der Berliner Mauer herausgebrochen, bis diese schließlich am 9. November fiel. Mit diesem Ereignis ist auch die menschenverachtende, grausame Politik in Mitteleuropa gefallen“, erinnert Europasprecher Rudolf Strommer an die schwere Zeit in Europa und betont: „Die Sehnsucht der Menschen aus dem Osten nach Frieden und Freiheit und der Einsatz des damaligen polnischen Papstes Johannes Paul II. haben diesen Eisernen Vorhang niedergerissen. Es ist wichtig, unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu schützen und bei allen Gelegenheiten zu stärken.“