Resetar: Privathauptschule Eberau Öffentlichkeitsrecht verliehen
Mit Bescheid vom 1. Juni 2010 wurde der katholischen Hauptschule ‚Privatschule Josefinum Eberau’ vom Unterrichtsministerium das Öffentlichkeitsrecht verliehen. „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Hauptschulstandort Eberau gesetzt und für die Kinder und Jugendlichen des Unteren Strem- und Pinkatales eine wichtige Bildungseinrichtung abgesichert worden. Aufgrund der Anmeldungen wird es ab dem kommenden Schuljahr bereits 5 Schulklassen geben. Der unermüdliche Einsatz für die Privathauptschule Eberau hat sich gelohnt, das Bildungsangebot wird verstärkt angenommen und mit der Schule wird auch die Lebensqualität in der gesamten Region gestärkt“, betont Bildungslandesrätin Mag. Michaela Resetar.
Die Hauptschule Eberau wurde im September 2008 trotz großen Protesten geschlossen, obwohl bereits im Frühjahr 2008 der Verein „Katholische Privatschule zum heiligen Josef in Eberau“ und die Gemeinden im Unteren Strem- und Pinkatal die Fortführung der Schule als Privatschule wollten. Dies wurde vom Präsidenten des Landesschulrats Burgenland abgelehnt. Letztendlich hatte aber die Berufung gegen den Bescheid des Landesschulrates und der große Einsatz der Gemeinden Erfolg. Die Privathauptschule wurde im Jänner 2009 vom Unterrichtsministerium doch genehmigt und der Schulbetrieb konnte im September 2009 starten.
Derzeit sind 83 Schülerinnen und Schüler für den Besuch der Hauptschule in Eberau gemeldet, was bedeutet, dass ab dem kommenden Schuljahr eine zusätzliche Klasse geführt werden muss. „Das zeigt, dass es wichtig war für diese Privathauptschule Josefinum Eberau zu kämpfen. Die Schüleranzahl steigt, der Einsatz der Pädagoginnen und Pädagogen ist groß und das Bildungsangebot wird angenommen. Das ist ein Gewinn nicht nur für Eberau, sondern für die gesamte Region“, betont Bildungslandesrätin Mag. Resetar.









